5 Gründe, warum Ihr Geschäft mobile POS-Lösungen braucht

34,2 Milliarden Euro potenzieller Umsatz sind europäischen Einzelhändlern in den letzten 12 Monaten durch lange Warteschlangen im Laden verloren gegangen. Erfahren Sie hier, wie stationäre Händler ihren Kunden reibungslose Einkaufserlebnis durch Einbindung von mobilen Zahlungsterminals ermöglichen können.

Die Grenze zwischen dem Online-Handel und klassischem Offline-Handel verschwimmt immer mehr. Kunden erwarten von stationären Geschäften heutzutage die gleiche Flexibilität, Komfort und Geschwindigkeit wie sie es vom Einkaufen im Internet kennen. Unternehmen, die hier nicht handeln, werden immer mehr Schwierigkeiten bekommen - vor allem wenn es darum geht, junge Käufer zu erreichen.

Ein wichtiger Bestandteil für die Schnelligkeit und den Komfort beim Einkaufen im Laden sind mobile Zahlungsterminals oder mobile Point of Sale (mPOS). Mit Hilfe dieser tragbaren Geräte kann das Verkaufspersonal von überall im Laden Zahlungen entgegennehmen. In der heutigen sehr umkämpften Welt des Einzelhandels hängt der Erfolg meist stark davon ab, Zahlungen schnell und reibungslos überall annehmen zu können.

In unserem Retail Report für Deutschland gaben 64 % der befragten Personen an, dass sie sich Verkaufspersonal mit mobilen Terminals im Shop wünschen, um die Warteschlangen an den Kassen zu verkürzen. Allerdings bieten nur 6 % der Händler diesen Service derzeit an und ganze 46 % wollen diesen Service auch demnächst nicht anbieten.

Dabei kann ein flexibles Payment-System Warteschlangen reduzieren, gleichzeitig die Umsätze erhöhen und neue Kundenerlebnisse zu schaffen. Erfahren Sie hier weitere Gründe, warum auch Ihr Geschäft mPOS braucht:

1. Mobile Zahlungsterminals verkürzen Warteschlangen

Warteschlangen sind ohne Überraschung das größte Ärgernis von Shoppern im Laden. Laut unseres Retail Reports ist es für 63 % der Käufer sogar ein Grund das Geschäft zu verlassen, ohne etwas gekauft zu haben.

Weitere Untersuchungen zeigen, dass europäische Einzelhändler in den letzten zwölf Monaten einen potentiellen Umsatz im Wert von 17,9 Mrd. € an Mitbewerber verloren haben, weil Kunden aufgrund langer Warteschlangen an den Kassen in andere Läden gewechselt sind. Im selben Zeitraum hat der Einzelhandel insgesamt einen potentiellen Umsatz im Wert von 16,3 Mrd. € verloren, weil Kunden ihren Einkauf ganz abgebrochen und auch nicht bei anderen Anbietern getätigt haben.

Die durchschnittliche Wartezeit bevor Käufer aus der Warteschlange treten und den Laden verlassen, liegt bei 10 Minuten. Für 38 % der europäischen Verbraucher in unserer Umfrage war bereits eine Wartezeit von mehr als fünf Minuten zu lang.

Europäischen Einzelhändlern gehen jährlich 34,2 Mrd. € an potentiellem Umsatz durch lange Warteschlangen verloren

Es gibt jedoch schon mehrere Einzelhändler, die mPOS bereits erfolgreich einsetzen und mit ihren In-Store Zahlungslösungen noch einige Schritte weitergehen. Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn bietet ihren Kunden an, Artikel im Laden selber per Smartphone zu scannen und mobil zu bezahlen, ohne an der Kasse anstehen zu müssen.

Der Amazon Go Store in Seattle verzichtet mit den sogenannten unsichtbaren Checkouts sogar gänzlich auf Kassen und Kassierer. Beim Betreten des Stores müssen sich Kunden mit ihrem Amazon-Konto anmelden. Die ausgewählten Produkte werden dann beim Verlassen des Geschäfts automatisch online abgebucht. Diese Just-walk-out-Lösung nutzt Computer Vision, Deep Learning Algorithmen und Sensor Fusion um genau zu tracken, was der Kunde aus dem Regal genommen hat. In-App setzt der Fahrdientsvermittler Uber diese sogenannten 0-Click-Payments bereits seit Jahren erfolgreich ein. Beim Aussteigen wird die Bezahlung durch den Nutzer an den Fahrer automatisch über die App autorisiert.

5 Minuten Wartezeit an der Kasse ist für 38 % der europäischen Verbraucher bereits zu lang

2. Mobile Payments bedeuten höhere Transaktionsvolumen

Daten unserer Plattform zeigen einen eindeutigen Trend: Geschäfte, die mPOS nutzen, haben einen durchschnittlich höheres Transaktionsvolumen als Händler, die nur feste oder Countertop-Terminals nutzen. Vielleicht liegt es daran, dass die Warteschlange umgangen werden kann oder Kunden schneller durch das Verkaufspersonal erreicht werden kann, bevor sie ein weiteres Mal darüber nachdenken können, ob sie das zweite Paar Schuhe wirklich brauchen.
So konnte ein Fashion Store, der sowohl mobile als auch feste Terminals integriert hat, 50 % höhere Transaktionswerte über mPOS beobachten. Die Unterschiede waren besonders deutlich bei Händlern, wo das Verkaufspersonal sehr persönlich mit den Kunden interagiert. Da sie auf der Stelle bezahlen konnten und sich nicht erst Gedanken machten, ob sie den Artikel wirklich benötigen, kam es gar nicht erst zur Reue beim Einkaufen. Früher bestanden Spontankäufe beim Warten an der Kasse aus einer Zeitschrift oder einer Packung Kaugummi, während es heute bereits ein gesamtes zweites Outfit sein kann.

      Händler können bis zu 50 % höhere Transaktionswerte durch mPOS erreichen

kunde bezahlt auf mPOS

3. Kunden fordern Endless Aisle – oder gehen woanders hin

Der vernetzte Shopper ist es heutzutage gewohnt, nicht vorhandene oder ausverkaufte Produkte online zu suchen und zu bestellen. Dieses ‚Endless Aisle‘, also unendliche Verkaufsregal, ermöglicht es Kunden im Laden Artikel aus dem gesamten Online-Bestand aussuchen, selbst wenn der gewünschte Artikel derzeit stationär nicht verfügbar ist. Dadurch steigert sich nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch die Umsätze der Händler um bis zu 14 % laut einer Studie von Edgar, Dunn & Company. Durch Produktbeschreibungen, Kombinationen mit anderen Artikeln sowie Empfehlungen zum Up- und Cross-Selling, werden zusätzliche Einnahmen ganz einfach mit ein paar Klicks ermöglicht.

10 % vom Umsatz gehen verloren, weil Artikel im Laden nicht vorrätig sind

Sobald Kunden nicht das finden, was sie wollen und dies auch nicht bestellen können, ist die Absprungrate sehr hoch. Laut Forrester Research gehen ungefähr 10 % vom Umsatz verloren, weil Artikel nicht vorrätig sind. Endless Aisle wertet außerdem das Kundenerlebnis auf. Wir haben herausgefunden, dass 51% der europäischen Verbraucher die Möglichkeit, Produktverfügbarkeiten vor dem Store-Besuch zu prüfen, sie stärker an den entsprechenden Einzelhändler binden würde.

Ausgelöst von dieser neuen Nachfrage nach umfassenden Interaktionen, verlagert sich der Wettbewerb im Einzelhandel vom Preiskampf zum Erlebnisangebot. Einzelhändler müssen heute mehr leisten, als nur ein Produkt oder einen Service zu verkaufen. Sie müssen Erlebnisse anbieten, die die individuellen Bedürfnisse der Kunden berücksichtigen.

Lesen Sie hier die Erfahrungen von IC Group zu Endless Aisle

4. Ein interessierter Kunden sollte nicht unterbrochen werden

Mit Hilfe von mPOS können sich Kunden besser auf den Verkäufer und die Produkte konzentrieren als auf den eigentlichen Bezahlprozess.

Die mobilen Geräte gestalten den gesamten Prozess flüssig und ohne Unterbrechung. Die besten Verkäufer zeichnen sich nämlich dadurch aus, dass sie viele Informationen über ihre Kunden sammeln, um passende persönliche Empfehlungen geben zu können. Welche Schuhe hat der Kunde in der Vergangenheit gekauft? Welche Farbe? Für welchen Anlass?

Laut unserer Umfrage wünscht sich jeder zweite Deutsche personalisierte Angebote vom Verkaufspersonal. Mobile Terminals verhindern somit, dass Konversationen abrupt enden, was sowohl für den Käufer als auch für den Kunden deutlich angenehmer ist.

55 % der Kunden wünschen sich personalisierte Angebote vom Personal vor Ort zu erhalten

Erfahren Sie hier, wie deutsche Verbraucher heute shoppen und was sie davon abhält

5. Mobile Devices sind ein Muss für Pop-up-Stores

Pop-up-Stores sind mittlerweile weltweit ein äußerst beliebtes Format, das für die temporäre Präsenz von Händlern genutzt wird. Händler haben so die Chance ungenutzte Räume und Flächen zu bewirtschaften. Egal ob große Konzerne oder kleine Boutique-Marken – das Konzept hat sich als erfolgreicher Verkaufskanal entwickelt.

Für Händler sind Pop-ups eine einfache Möglichkeit, ein neues Produkt in einem bestimmten Markt zu testen. Diese „Food-Truck-Mentalität“ hilft Buzz und Aufmerksamkeit zu kreieren mit relativ geringen Kosten und Aufwand. Hier spielt auch die praktische Integration von mPOS eine große Rolle. Es muss keine aufwändige Integration von Kassensystemen vorgenommen werden, da die Terminals einfach eingeschalten werden können und sofort in Verbindung mit einer schlanken Kassen-App oder Website einsatzbereit sind.

Erfahren Sie hier, wie Casper seine Kunden mit mPOS in Pop-up Stores begeistert

Schlussendlich geht es darum, dass der Kunde seinen Einkauf abschließt. Mehr abgeschlossene Transaktionen bedeuten mehr Umsatz. Mit Hilfe von mPOS lassen sich neue, spannende Kundenerlebnisse schaffen. Dies wiederum führt zu erhöhter Kundenzufriedenheit, wiederkehrenden Kunden und Weiterempfehlungen. Mit Adyen können Sie Ihre POS-Zahlungen vereinfachen und Ihren Kunden das Zahlungserlebnis bieten, das sie warten. Erfahren Sie mehr zu den mPOS Terminals von Adyen.


Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was sich europäische Shopper heutzutage wünschen und was passiert, wenn Einzelhändler diese Wünsche ignorieren, dann laden Sie sich unseren Retail Report Europa herunter.

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