SharkNinja & Adyen
SharkNinja beschleunigt weltweite Expansion mit Unified Commerce
SharkNinja ist bekannt für Innovationen: Das Unternehmen löst Alltagsprobleme im Haushalt mit Produkten, die bei Verbrauchern ankommen. Aus einer Handvoll Kernprodukte ist ein weltweites Phänomen geworden, das heute 31 Unterkategorien im Haushaltsbereich abdeckt.
Dieses Tempo endet nicht bei der Produktentwicklung. Da SharkNinja sein Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) weltweit ausbaut, muss auch die Technik hinter jeder Transaktion Schritt halten.
2024 machte sich das Unternehmen daran, sein digitales Fundament zu modernisieren, und holte Adyen an Bord, um die globalen Zahlungsabläufe zu vereinheitlichen.
Die versteckten Kosten der Fragmentierung
Vor der Zusammenarbeit mit Adyen musste SharkNinja in jedem Markt eine eigene, lokal gewachsene Zahlungslösung betreiben. Wer in einen neuen Markt eintrat, musste oft Teile des Tech-Stacks für Zahlungen neu aufbauen, um lokale Vorgaben und Payment Methods abzudecken.
Dazu kam mehr als nur technischer Aufwand. Die Fragmentierung bremste das Unternehmen auch an anderen Stellen:
Verlorenes Tempo: Wer in einer neuen Region startete, musste mehrere Anbieterverträge, regionale Risikokonzepte und getrennte Tech-Stacks verwalten.
Datensilos: Weil die Autorisierungsdaten verstreut lagen, fehlte der Überblick. Zentrale Tools wie intelligentes Payment Routing ließen sich nicht einsetzen, und Umsatz blieb liegen.
Operative Komplexität: Mehrere regionale Prozessoren bedeuteten hohe technische Schulden und eine hohe Belastung für die internen Teams.
SharkNinja suchte einen Zahlungspartner, der regionale Expertise mitbringt und die Erwartungen der Verbraucher vor Ort erfüllt. Die Migration von Legacy-Systemen auf das Salesforce-Ökosystem war ursprünglich ein eigenes Projekt. Sie eröffnete aber auch die Chance, die Zahlungsinfrastruktur neu aufzustellen.
„Mit einem Flickenteppich aus regionalen Anbietern fühlt sich jeder Markteintritt an, als müsste man einen ganz neuen Tech-Stack bauen, nur um eine einzige Payment Method anzubieten“, sagt Priyanka Agrawal, Global Retail Lead bei Adyen. „Eine einzige Plattform macht aus diesem Chaos einen klaren Überblick.“
Integrationen, die Tempo machen
To support its global ambition, SharkNinja migrated away from legacy systems to the Salesforce ecosystem, integrating Adyen as its core payment provider.
The joint teams adopted a phased rollout strategy, migrating select sites prior to the broader Salesforce go-live to mitigate risk and guarantee business continuity. Thanks to Adyen’s native integration with Salesforce Commerce Cloud, the migration eliminated the need for custom middleware.
„Der Rollout lief einwandfrei. An einem Tag nutzten wir noch das alte Payment-Gateway, am nächsten schon Adyen, und das ohne jede Ausfallzeit.“
Michael Cicchetti
CTO at SharkNinja
Mit der Konsolidierung auf eine Plattform hat SharkNinja technische Schulden abgebaut. Außerdem kann das Unternehmen bei den nächsten Markteinführungen in Ungarn, Tschechien, Portugal und Österreich gleich die passenden Payment Methods anbieten.
So macht sich SharkNinja bereit für Agentic Commerce
Für SharkNinja heißt Innovation, früh zu experimentieren, schnell zu lernen und dort präsent zu sein, wo Verbraucher einkaufen möchten. Diese Haltung prägt schon jetzt den Umgang mit Agentic Commerce.
Seit Kurzem unterstützt SharkNinja Googles Universal Commerce Protocol (UCP). Verbraucher können den Checkout damit direkt in Google-Oberflächen starten, während die Transaktion sicher über das zentrale Commerce-System von SharkNinja läuft.
Laut Cicchetti hatten beim Start nur etwa 1 % der Google-Nutzer Zugriff auf das Kauferlebnis. Eine breitere Verfügbarkeit soll bald folgen. Das Transaktionsvolumen ist zunächst gering, aber für SharkNinja geht es um mehr als den einzelnen Kauf.
Wenn der Checkout über die eigenen Kanäle eines Händlers hinausgeht, wird es komplexer. Agrawal zufolge müssen Händler sicherstellen, dass KI-Agenten mit aktuellen Informationen arbeiten, von Lagerbestand und Steuern bis zu Lieferoptionen. Sie müssen außerdem vertrauenswürdige Agenten von schädlichen Bots unterscheiden und neue Risiken im Griff behalten. Ein Beispiel: Ein KI-Erlebnis zeigt außerhalb des geschützten Checkouts des Händlers falsche Informationen an, etwa eine Rabattaktion, die gar nicht mehr gilt.
Adyen ist hier die intelligente Brücke zwischen diesen neuen KI-Erlebnissen und der Commerce-Infrastruktur von SharkNinja. Mit API-Routing in Echtzeit und einer Risikoinfrastruktur auf Basis von Tokenization hilft Adyen Agentic autorisierten Agenten, sicher Transaktionen abzuschließen.
Immer mehr Einkaufserlebnisse laufen über KI. Händler brauchen deshalb die Flexibilität, Verbraucher dort abzuholen, wo sie einkaufen, ohne Vertrauen oder Kontrolle aufzugeben. Ein einheitliches Zahlungsfundament gibt SharkNinja den Spielraum, neue Kanäle auszuprobieren, wenn sich das Kaufverhalten verändert. Die Echtzeitdaten, die Tokenization und die Risikofunktionen von Adyen helfen, die neuen Anforderungen dieser Kanäle zu bewältigen. So entsteht eine Infrastruktur, die zum heutigen Einkaufsverhalten passt und sich schnell auf das einstellt, was als Nächstes kommt.
Ein Fundament für kontinuierliche Innovation
Mit einem einheitlichen Zahlungsfundament neben Salesforce Commerce Cloud kann SharkNinja neue Dinge testen, ohne die Infrastruktur bei jeder Veränderung im Handel neu aufzubauen. Ob Markteintritt, neue Payment Method oder ein ganz neuer Einkaufsweg: Das Ziel bleibt dasselbe. SharkNinja will schnell genug sein, um Verbraucher dort zu erreichen, wo sie als Nächstes einkaufen.
Für die Zukunft prüft SharkNinja, wie sich Erkenntnisse aus Zahlungen, Retouren, Betrug und Kaufhistorie zu aussagekräftigeren Kundenprofilen zusammenführen lassen. Verknüpft das Unternehmen diese Erkenntnisse über DTC-Kanäle und Drittanbieter-Marktplätze hinweg, sieht es die Chance, Kundenbindung neu zu denken und Kunden passendere Angebote und Anreize zu machen.
Deshalb sucht SharkNinja Technologiepartner, die sich mit dem Unternehmen weiterentwickeln.
„Bei der Auswahl zählen für uns Partner mit zukunftsorientierten Roadmaps, die gern Neues testen und gut mit anderen zusammenarbeiten“, sagt Cicchetti. „Am Ende profitiert davon immer der Kunde.“
Das ist erst der Anfang einer umfassenderen digitalen Transformation. Mit einem Fundament, das mit dem Unternehmen wächst, ist SharkNinja bereit, mit dem Wandel Schritt zu halten, mutig zu experimentieren und die Zukunft des Handels mitzugestalten.