Epos Now & Adyen
Vom POS-Anbieter zur Fintech-Plattform: Epos Nows Weg zu Embedded Finance
Wie entwickelt sich eine Softwareplattform von einem Point-of-Sale-Anbieter zu einer Plattform für Finanzdienstleistungen, ohne selbst zur Bank zu werden?
Für Epos Now lag die Antwort darin, Finanzservices direkt in die Software einzubetteten, die Händler bereits täglich nutzen. In den letzten fünf Jahren hat Epos Now gemeinsam mit Adyen ein integriertes Angebot aufgebaut, das Zahlungen, Geschäftskonten, Capital und Card Issuing auf einer einzigen Plattform vereint.
Um diesen Meilenstein zu feiern, besuchte Carlos Hernandez von Adyen die Zentrale von Epos Now und sprach mit Jason Downing, SVP of Product Management, über die Embedded Finance-Reise des Unternehmens.
Zusätzlich traf das Adyen-Team mehrere Epos Now-Kunden, um zu erfahren, wie diese Produkte kleine Unternehmen im täglichen Betrieb und beim Wachstum unterstützen.
Eine Partnerschaft, die auf Dauer angelegt ist
Die Beziehung zwischen Epos Now und Adyen geht weit über eine typische Lieferantenbeziehung hinaus.
Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit haben wir eine neue Fünfjahresvereinbarung unterzeichnet, die unser gemeinsames Engagement für den Ausbau von Embedded Financial Services unterstreicht.
Durch die enge Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung und der langfristigen Strategie konnte Epos Now seinen Händlern schnell neue Funktionen bieten und sich mit den Anforderungen der Kunden weiterentwickeln. Heute qualifiziert sich bereits einer von vier Händlern im Ökosystem von Epos Now für mindestens ein eingebettetes Finanzprodukt.
Jason erklärt dazu:
„Wir sehen es als echte strategische Partnerschaft. Wir sitzen mit am Tisch, unser Feedback prägt die Roadmap und gemeinsam bringen wir neue Funktionen auf den Markt.“

Weniger Komplexität durch eine zentrale Finanzplattform
Epos Now hatte eine einfache Ambition: die Komplexität bei der Verwaltung mehrerer Finanzanbieter zu beseitigen.
Anstatt Händlern verschiedene Anbieter für Zahlungen, Banking und Geschäftsausgaben zuzumuten, hat Epos Now diese Services direkt in ein einziges Erlebnis neben seiner Point-of-Sale-Software eingebettet.
Das Ergebnis ist eine vernetzte Plattform, die den operativen Aufwand reduziert und Unternehmen die Verwaltung ihrer Finanzen erleichtert. Bis heute nutzen weltweit über 80.000 Standorte Epos Now.
Diese Einfachheit überzeugt auch den Manager eines Convenience Stores, der die Zahlungs- und Capital-Lösungen von Epos Now nutzt:
„Es macht viel mehr Sinn, alles in einem System zu haben, anstatt verschiedene Anbieter zu nutzen.“
Für Jason bilden Zahlungen das Fundament für alles Weitere: „Sobald Zahlungen eingerichtet sind, ist das Hinzufügen von Konten, Karten oder Capital nur noch ein Klick.“

Schnelleres Kapital mit 83 % Mehrfachnutzern
Der Zugang zu Unternehmensfinanzierungen war für viele kleine Unternehmen traditionell langsam, manuell und kompliziert.
Epos Now Capital ändert das: Berechtigte Händler erhalten Finanzierungen direkt über die Plattform, wobei Zahlungsdaten als Grundlage für Kreditentscheidungen dienen. Die Rückzahlungen werden automatisch an die täglichen Kartenumsätze gekoppelt, was Unternehmen maximale Flexibilität bei Schwankungen bietet.
Bisher hat das Produkt weltweit mehr als 9.000 Unternehmen unterstützt – 83 % der Händler nutzen das Angebot erneut.
Für den Besitzer eines Fachgeschäfts für Tierbedarf nimmt das Rückzahlungsmodell viel Druck von traditionellen Krediten:
„Wenn wir an einem Tag keinen Umsatz machen, entsteht kein Stress. Die Rückzahlungen erfolgen einfach automatisch über unsere Kartenumsätze.“

Das Timing perfektionieren, nicht nur das Produkt
Die Einführung von Embedded Payment-Produkten ist nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist es, Händlern den Einstieg zu erleichtern.
Epos Now integriert Payments ab dem ersten Tag als Kernbestandteil der Plattform. Produkte wie Capital oder Geschäftskonten werden genau im passenden Moment der Customer Journey vorgeschlagen. So können Händler zusätzliche Services dann nutzen, wenn sie den größten Mehrwert bieten.
Für den Besitzer einer britischen Pub- und Gastronomiegruppe ist das Geschäftskonto zu einer praktischen Möglichkeit geworden, Mittel für zukünftige Investitionen zu strukturieren: „Wenn ein neues Projekt ansteht, halten wir das Geld einfach separat auf dem Konto auf der Plattform.“
Wie Jason betont, ist die Aufklärung ein fortlaufender Prozess: „Es geht darum sicherzustellen, dass Kunden wissen, dass diese Produkte da sind, wann immer sie sie brauchen.“

Die komplette Embedded-Suite
Für die internationale Expansion von Epos Now ist eine einheitliche Technologieplattform entscheidend.
In Großbritannien nutzt Epos Now bereits die vollständige Suite von Adyens eingebetteten Finanzprodukten (Payments, Capital, Accounts und Issuing), die USA folgen als Nächstes.
Epos Now Capital ist heute zudem bereits in Australien, Kanada, Spanien und den USA verfügbar.
Mit Blick auf die Zukunft sieht Epos Now noch viel Potenzial: „Eine einzige globale Plattform hat es uns ermöglicht, viel schneller zu agieren. Es stehen noch viele weitere Märkte und Finanzdienstleistungen bevor.“

Eine Blaupause für Embedded Finance
Die Reise von Epos Now zeigt, wie SaaS-Plattformen über reine Software hinauswachsen können, indem sie Finanzdienstleistungen direkt in ihre Produkte integrieren.
Anstatt eine eigene Banking-Infrastruktur von Grund auf neu zu entwickeln, hat Epos Now mit Adyen zusammengearbeitet, um Payments, Banking und Capital auf einer einzigen Plattform zusammenzuführen.
Das Ergebnis: Ein einfacheres Erlebnis für Kunden, neue Wachstumschancen und eine starke Basis für die globale Skalierung.
Diese Erfolgsgeschichte ist ein paradebeispiel dafür, was möglich ist, wenn Finanzdienstleistungen zu einer natürlichen Verlängerung der Software werden.
Payments sind erst der Anfang
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