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Alles, was Marken über alternative Zahlungsmethoden wissen müssen
Gehen Sie über klassische Karten- und Barzahlungen hinaus mit diesen alternativen Zahlungsmethoden.
Falls Sie es verpasst haben: Alternative Zahlungsmethoden (AZMs) gewinnen rasant an Bedeutung.
Digitale Wallets machen inzwischen 50 % aller globalen Onlinezahlungen aus, und Buy Now, Pay Later (BNPL) wird bis 2027 voraussichtlich einen Transaktionswert von 442,62 Milliarden US Dollar erreichen.
Für Unternehmen, die Conversion steigern oder international wachsen möchten, können APMs das Checkout-Erlebnis entscheidend verbessern, egal ob online oder im Laden.
Erfahren Sie, welche Vorteile alternative Zahlungsmethoden bieten, welche Arten es gibt und wie Sie sie mit einer einzigen Plattformlösung akzeptieren können.
Inhalt
Was sind alternative Zahlungsmethoden?
Vorteile alternativer Zahlungsmethoden
Arten alternativer Zahlungsmethoden
Die beliebtesten alternativen Zahlungsmethoden weltweit
So akzeptieren Sie alternative Zahlungsmethoden
Was sind alternative Zahlungsmethoden?
Alternative Zahlungsmethoden sind alle Zahlungsarten, die nicht auf Bargeld oder einer physischen Debit- bzw. Kreditkarte basieren.
Man kann sie als „nicht traditionelle“ Art zu bezahlen verstehen.
In vielen Märkten sind diese Methoden jedoch längst Standard, Karten oder Bargeld eher die Ausnahme. Deshalb sprechen wir häufig lieber von lokalen Zahlungsmethoden, denn jedes Land hat eigene Präferenzen.
Für diesen Artikel verwenden wir den Begriff „alternative Zahlungsmethoden“, da er international am gebräuchlichsten ist.
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Vier Vorteile alternativer Zahlungsmethoden
Ob zur Erweiterung Ihres Angebots oder zur Kostenoptimierung, hier sind die vier zentralen Vorteile alternativer Zahlungsmethoden:
1. Kundenerwartungen erfüllen
Bargeld und Plastikkarten sind längst nicht mehr die einzigen Optionen:
27 % der Verbraucher tragen kein Portemonnaie mehr und bezahlen per Smartphone.
QR-Code-Zahlungen sollen 2025 weltweit 2,71 Milliarden US Dollar erreichen (87 % davon in Fernost und China).
BNPL wird 2026 voraussichtlich einen globalen Transaktionswert von 565,8 Milliarden US Dollar erreichen.
Wer sein Angebot um APMs erweitert, bleibt nah an den Bedürfnissen der Kunden und an aktuellen Markttrends.
2. Zahlungskosten optimieren
Laut unserem aktuellen Bericht können lokale Zahlungsmethoden durchschnittlich 49 % günstiger sein als Karten.
Gerade bei steigendem Volumen hilft das, die Marge nachhaltig zu schützen.
3. Besseres mobiles Checkout-Erlebnis
Mobile ist für viele Konsumenten der bevorzugte Shoppingkanal.
Der weltweite Umsatz im Mobile-E-Commerce wird bis 2028 auf 3,35 Billionen US Dollar geschätzt.
Ein reibungsloser mobiler Checkout ist daher essenziell.
Digitale Wallets und andere APMs sind dafür ideal – optimiert für mobile und In-App-Payments, sicher und besonders nutzerfreundlich.
4. Einfacher in neue Märkte expandieren
Jede Region hat ihre bevorzugten Zahlungsmethoden.
Wer diese anbietet, senkt die Hürde für Erstkäufe und schafft Vertrauen.
Marc O’Donnell, Head of Ecommerce bei Dubarry, sagt: „Lokale Zahlungsmethoden sind unglaublich wichtig, besonders dort, wo die Marke noch nicht bekannt ist.“
Und weiter: „Sie helfen, Vertrauen aufzubauen und potenzielle Kaufbarrieren abzubauen.“
Arten alternativer Zahlungsmethoden
Jetzt, da wir wissen, was APMs sind und welche Vorteile sie haben, hier ein Überblick über die wichtigsten Kategorien:
1. Digitale und mobile Wallets
Digitale Wallets speichern Zahlungsdaten sicher auf dem Gerät oder in der Cloud – statt jedes Mal Kartennummern einzugeben.
Beliebte Wallets in Nordamerika und Europa: Apple Pay, Google Pay. In Asien dominieren Alipay und WeChat Pay.
2. Buy Now, Pay Later
BNPL ermöglicht es Konsumenten, Einkäufe über Zeit zu begleichen.
Der BNPL-Anbieter (z. B. Billie, Klarna) zahlt dem Händler sofort den vollen Betrag aus und rechnet später mit dem Kunden ab, auf einmal oder in Raten.
Das Modell gibt es seit Jahren, hat aber weltweit einen enormen Aufschwung erlebt.
3. Lastschrift
Hier autorisiert der Kunde seine Bank, einen bestimmten Betrag vom Konto einzuziehen.
Ideal für wiederkehrende Zahlungen wie Abos oder Spenden, funktioniert aber ebenso für One-Click-Käufe.
4. Online Banking
Online Banking ist aufgrund seiner Bequemlichkeit eine beliebte Alternative für Käufer (insbesondere wenn man keine Karte hat):
In Polen macht Online Banking 75 % des E-Payment-Mix aus.
In Japan ermöglicht Pay Easy Zahlungen sogar per ATM.
In Indien hat BillDesk Direktanbindungen zu über 60 Banken.
In den Niederlanden verzeichnete iDEAL 2023 über 1,3 Milliarden Transaktionen.
5. Pay by Bank
Mit Pay by Bank bezahlen Käufer direkt von ihrem Bankkonto, anstatt eine Debit- oder Kreditkarte zu belasten. Sie melden sich einfach mit ihren individuellen Bankdaten an und ersetzen damit die manuelle Karteneingabe.
Der Bezahlvorgang ist benutzerfreundlich und sicher, und die Nachfrage nach dieser Zahlungsmethode wächst.
Die beliebtesten alternativen Zahlungsmethoden weltweit
Lateinamerika
Lateinamerika ist ein vielfältiges Zahlungsumfeld:
In Brasilien ist die Banküberweisungsmethode PIX mit über 700 Finanzinstituten verbunden und hat über 100 Millionen Nutzer.
In Mexiko haben viele Verbraucher kein Bankkonto oder keine Kreditkarte, daher nutzen sie OXXO, eine voucherbasierte Zahlungsmethode.
Online Banking und Ratenzahlungen sind ebenfalls weit verbreitet, und auch die Akzeptanz von Karten nimmt zu.
Europe
Europa ist eine Kombination aus fortschrittlicher Mainstream-Kartenakzeptanz, lokalen Zahlungssystemen, Online-Banking-Methoden und Bargeld:
Visa und Mastercard dominieren in der Türkei, der Schweiz, Italien, Kroatien und Großbritannien.
Lokale Zahlungssysteme sind in Ländern wie Belgien vorherrschend, wo es mehr Bancontact-Karten als Belgier gibt.
Online Banking ist in den Niederlanden, Österreich, den baltischen Staaten und Finnland führend.
In der Ukraine und Lettland gewinnen Wallets schnell an Bedeutung, während Bargeld in Ländern wie Ungarn, Malta, Slowenien und Zypern nach wie vor stark genutzt wird.
Asien-Pazifik
China ist weltweit Vorreiter bei mobilen Zahlungsmethoden: 92 % der Bevölkerung nutzen digitale Wallets wie Alipay und WeChat Pay.
Auch die Philippinen gehören zu den Early Adopters des Mobile Commerce, und indonesische Verbraucher nutzen häufig DOKU Wallet, mit dem sie auch ohne Bankkonto bezahlen können.
Nachdem Indien 2016 seine 500- und 1.000-Rupien-Banknoten aus dem Verkehr gezogen hat, dominieren derzeit Karten, aber auch Online Banking, Lastschriftverfahren und Wallets werden zunehmend genutzt.
In Japan ist Bargeld nach wie vor stark vertreten, während Hongkong, Singapur und Südkorea Vorreiter im Bereich Kartenzahlungen sind.
Naher Osten
Lokale Kartensysteme wie (Kuwait) und (Bahrain) sind weit verbreitet.
Im Gegensatz dazu dominieren in den VAE internationale Kartensysteme, während Ägypten weiterhin stark auf Bargeld setzt.
Ozeanien
Während Karten in diesem Teil der Welt dominieren, gewinnen alternative Zahlungsmethoden zunehmend an Beliebtheit:
Der Bankdienst Poli ermöglicht es Neuseeländern, Online-Zahlungen per Lastschrift vorzunehmen.
Australier sind auf den BNPL-Zug aufgesprungen, Afterpay und Zip trugen 2020 zu einem Wachstum von 43 % bei.
Afrika
In dieser Region dominiert weiterhin Bargeld, aber mobile Zahlungsmethoden holen schnell auf.
Ein Beispiel dafür ist M-Pesa, ein SMS-basierter Dienst, über den Nutzer Geld senden, Rechnungen bezahlen, im Geschäft einkaufen und vieles mehr erledigen können.
Er wurde in Kenia eingeführt und wird inzwischen in mehreren Ländern des Kontinents genutzt.
Aspekte, die Sie vor der Integration alternativer Zahlungsmethoden berücksichtigen sollten
Auch wenn APMs viele Vorteile bieten, sollten Sie vor der Integration diese vier Punkte im Blick behalten:
Kundenverhalten: Welche Zahlungsmethoden sind für Ihre Zielgruppe relevant? Wenn die Mehrheit der Kunden digitale Wallets nutzt, sollten Sie dort ansetzen.
Sicherheitsrisiken: Wie bei jeder neuen Zahlungsmethode ist es wichtig, über geeignete Risk-Management-Tools zu verfügen, um Betrug vorzubeugen.
Technische Anforderungen: Ist die APM mit Ihrer bestehenden Infrastruktur kompatibel? Eine Finanzplattform, die einfache Integrationen ermöglicht, sorgt für reibungslose Checkouts.
Regulatorische und rechtliche Anforderungen: Alternative Zahlungsmethoden unterliegen je nach Region unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben. Ihr Legal-Team sollte diese vollständig kennen und verstehen.
Wie Sie alternative Zahlungsmethoden akzeptieren
Eine Finanztechnologie-Plattform wie Adyen hilft Ihnen dabei, mehrere Zahlungsmethoden ganz einfach zu akzeptieren, ohne jede einzeln integrieren zu müssen.
Unsere Single-Platform-Lösung wurde entwickelt, um globalen Handel für führende Unternehmen zu vereinfachen, und bietet eigene Integrationen für viele gängige Zahlungsmethoden.
Sie müssen die gewünschten Methoden im Backend nur aktivieren. Voilá.