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Adyen Retail Report: Den Online-Checkout optimieren

Abbrüche beim Online-Checkout kosten Unternehmen weltweit 757 Milliarden € im Jahr. Erfahren Sie hier die Hauptgründe, die zum Abbruch eines Online-Einkaufs führen.

10 Oktober, 2019
 ·  3 Minuten
Adyen Retail Report: Den Online-Checkout optimieren

757 Milliarden € - Fast so viel wie das BIP der Niederlande oder das 7-fache des Nettovermögens von Jeff Bezos. Oder eben der potenzielle Umsatz, den Händler weltweit beim Online-Checkout verlieren, aufgrund von Käufern, die ihren Einkauf abbrechen. Doch welches sind die Hauptgründe dafür?

7 von 10 Käufer brechen Einkäufe aufgrund von Komplikationen im Online-Checkout ab

In unseremglobalen Retail Reporthaben wir herausgefunden, dass 70% der Käufer in den letzten sechs Monaten einen Online-Kauf aufgrund von Komplikationen abgebrochen haben, was zu 292 Milliarden € an verlorenem potenziellen Umsatz führte. Dies ist auf zwei Kernproblematiken zurückzuführen:

1. Fehlende Unterstützung von mobilen Geräten: Das kann entweder an einer nicht für Mobiltelefone optimierten Website liegen oder an einer eingeschränkten mobilen Website.

2. Zahlungsformulare ohne Autofill-Funktion: In diesem Fall hat der Kunde schon einmal über die Website eingekauft, aber seine Daten werden nicht gespeichert. So muss er seine Daten immer wieder neu eingeben, was lästig sein kann, vor allem wenn er seine Geldbörse nicht zur Hand hat.

Eine Lösung für dieses Probleme wäre z.B. die Möglichkeit den Kunden online oder in-App mit 1-Click bezahlen zu lassen, was derzeit allerdings nur 32% der Händler anbieten.

Die Verbesserung der Checkout-Erfahrung steht an oberste Stelle für Händler

Die Verbesserung der Checkout-Erfahrung steht an oberste Stelle für Händler

Fehlende Zahlungsmöglichkeiten = fehlende Umsatzchance

Online-Shopper wollen die Zahlungsmethoden nutzen, die sie kennen und denen sie vertrauen. In unserer Umfrage haben wir festgestellt, dass über die Hälfte der Befragten mindestens einen Online-Kauf in den letzten sechs Monaten abgebrochen hat, weil ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht angeboten wurde. Dies hat zu 241 Milliarden € an weltweitem Umsatzverlust geführt.

Obwohl ganze 91% der Einzelhändler es für wichtig hält, alle Zahlungsoptionen anzubieten, die die Verbraucher nutzen möchten, neigen sie dazu, nur eine Handvoll Zahlungsoptionen zu unterstützen und ihren Mix an Zahlungsmethoden auf traditionelle Methoden wie Kreditkarten zu beschränken.

Das Fehlenbevorzugter Zahlungsmethoden ist vor allem für grenzüberschreitende Käufer ein Problem. Wir haben festgestellt, dass über die Hälfte der Verbraucher einen Online-Einkauf bei einem Einzelhändler in einem anderen Land getätigt hat, was den globalen Charakter des E-Commerce unterstreicht. Einzelhändler müssen sich der besonderen Zahlungspräferenzen internationaler Käufer bewusst sein. Heute sehen nur 42% der Einzelhändler das Angebot von lokalisierten Zahlungsmethoden, die internationale Kunden ansprechen, als eine sehr wichtige Initiative für ihr Geschäft an.

Die Berücksichtigung der lokalen Zahlungspräferenzen ist entscheidend

Die Berücksichtigung der lokalen Zahlungspräferenzen ist entscheidend

Betrugsbekämpfung als Conversion Killer

Wer die Kundenbindung und -zufriedenheit online stärken möchte, muss bestimmte Faktoren bedenken, die für Verbraucher immer wichtiger werden: Schutz gegen Betrug und mehr Sicherheit. 59% der befragten Händler gaben an, dass die Anzahl der unrechtmäßigen Transaktionen in ihrem Unternehmenseit letztem Jahrzugenommen hat. Doch nur 53% sagen, dass sie ausreichend für die Bekämpfung von Betrug gerüstet sind.

Es sollte aber immer auf eine effektive Balance in den Einstellungen zur Betrugsbekämpfung geachtet werden, um sicherzustellen, dass nur Betrüger blockiert werden, ohne aber echte Kunden am Einkaufen zu hindern. False Positives, also fälschlicherweise abgelehnte echte Einkäufe, kosten nicht nur Umsatz, sondern kreiert vor allem Frust für den Kunden. In den letzten sechs Monaten haben 40% der Verbraucher ihren Einkauf abgebrochen, nachdem ihre Kredit-/Debitkarte irrtümlicherweise abgelehnt wurde. Jeder fünfte Befragte hat diesen Vorfall mindestens vier Mal erlebt. Weltweit gingen Einzelhändlern so ein potenzieller Umsatz von 224 Mrd. € verloren.

False Positives und steigende Betrugsraten stellen eine große Herausforderung für Händler dar

False Positives und steigende Betrugsraten stellen eine große Herausforderung für Händler dar

Der Adyen Retail Report

Im globalen Retail Report von Adyen wollen wir Händler aufklären und wichtige Erkenntnisse liefern, die dabei helfen, großartige Payment-Erlebnisse zu kreieren. In diesem Report konzentrieren wir uns auf Unified Commerce und die damit verbundenen Möglichkeiten für Einzelhändler auf der ganzen Welt.

Adyen Retail Report

Erfahren Sie hier, wie Sie den Online-Checkout optimieren können.

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