
UNIQLO & Adyen
Wie aus jedem Einkauf eine Spende werden kann
Für UNIQLO ist soziales Engagement fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Das Spektrum reicht von der Spende funktionaler Kleidung bis hin zu Initiativen wie PEACE FOR ALL, bei der T-Shirt-Verkäufe humanitäre Organisationen unterstützen. Mit all diesen Maßnahmen nutzt das Unternehmen seine Reichweite für den guten Zweck.
Mit dem Erfolg dieser Projekte wuchs auch eine neue Ambition: Das soziale Engagement sollte direkt in die Customer Journey einfließen. Statt einer Aktivität im Hintergrund sollte das Engagement für die Kundschaft in Echtzeit spürbar und aktiv gestaltbar werden.
Die zentrale Frage lautete: Wie lassen sich Spenden nahtlos und skalierbar in das alltägliche Einkaufserlebnis einbinden?
Für UNIQLO lag die Antwort darin, die Interaktion mit den Kunden völlig neu zu definieren.
1.08 Mio. $
an Spenden im Jahr 2025 gesammelt
> 2 Mio. $
an Spenden von Adyen verdoppelt (2022–2025)
2.100
Zahlungsterminals in 13 Märkten weltweit
Herausforderung: Vom markengetriebenen Projekt zur aktiven Beteiligung
Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg baute UNIQLO ein starkes Fundament für soziale Initiativen auf. Dazu zählen langjährige Partnerschaften wie die mit dem UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, zur weltweiten Unterstützung von Geflüchteten.
Neuere Kampagnen wie PEACE FOR ALL gaben Käufern bereits die Möglichkeit, mit ihrem Einkauf einen Beitrag zu leisten, dessen Erlöse direkt an gemeinnützige Organisationen flossen. Obwohl dieses Modell funktionierte, blieb es weitgehend vom Unternehmen gesteuert. Der Spendenakt fand größtenteils im Hintergrund statt – ohne direkte Sichtbarkeit oder Mitbestimmung für die Kundschaft im Laden.
UNIQLO sah hier eine klare Chance: den Übergang von rein markengetriebenen Projekten zu einer aktiven Beteiligung. Das soziale Engagement sollte zu einem natürlichen Teil des Einkaufs werden, anstatt parallel dazu zu laufen.
Gleichzeitig brachte die internationale Skalierung dieser Initiativen operative Komplexität mit sich. Globale Kampagnen zu starten, Partner abzustimmen und eine einheitliche Experience in allen Regionen zu gewährleisten, erforderte enormen Koordinationsaufwand.
„Es war oft schwierig, schnell auf globale Krisen zu reagieren. Und es war eine Herausforderung, die Kundschaft in all unseren Märkten einheitlich anzusprechen.“
Maria Ledous
Head of Sustainability, UNIQLO Europe

Lösung: Bezahlen wird zur Beteiligung
Mit Adyen Giving integriert UNIQLO Spenden direkt in das Bezahlerlebnis. Beim Checkout unterstützt die Kundschaft ausgewählte gemeinnützige Organisationen mit einem einzigen Fingertipp. So wird jeder Einkauf zu einem Moment des gemeinsamen Engagements.
„Das Wichtigste für uns ist, dass der Checkout einfach und schnell bleibt. Käufer müssen auf einen Blick verstehen, was passiert, ohne den Bezahlprozess zu unterbrechen“, erklärt Maria Ledous, Head of Sustainability bei UNIQLO Europe.
Das markiert den Wechsel von indirekter Unterstützung zu aktiver Teilnahme. Die Kunden tragen nicht mehr nur passiv zu den Nachhaltigkeitsprojekten des Unternehmens bei, sondern entscheiden sich im entscheidenden Moment aktiv für eine Spende, mit einem klaren Bewusstsein für die Wirkung des eigenen Beitrags.
Dieser Ansatz baut auf Programmen wie PEACE FOR ALL und dem „Heart of LifeWear“ auf. Er erweitert das soziale Ökosystem von UNIQLO direkt an den POS und verknüpft Marken-Kampagnen mit Echtzeit-Engagement.
Gleichzeitig erweitert Adyen Giving die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Partnern. Neben globalen Organisationen wie dem UNHCR kann die Marke nun auch Kooperationen mit kleineren, lokalen NGOs in den einzelnen Märkten starten und ausbauen. Das ermöglicht vielfältige, lokal relevante Projekte bei einer stets konsistenten Experience.
Diese Schnelligkeit erweist sich besonders in Krisenzeiten als entscheidend. Nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien im Jahr 2023 aktivierte UNIQLO innerhalb weniger Tage Spendenkampagnen in mehreren Märkten. Die Kundschaft konnte so fast sofort Soforthilfe leisten.
„Das Timing hat gestimmt. Das Spenden am POS kam bei unserer Kundschaft sehr gut an. Die Menschen haben nach Wegen gesucht, Teil der Lösung zu sein. Mit Adyen war das nur einen Tap entfernt.“
Maria Ledous
Head of Sustainability, UNIQLO Europe

Ergebnisse: Millionenbeträge durch Mikrospenden
Seit der Einführung von Adyen Giving hat UNIQLO die Art und Weise, wie die Kundschaft soziale Projekte unterstützt, grundlegend verändert.
Heute ermöglichen 2.100 POS-Terminals in 13 Märkten Millionen von Spenden.
Diese kleinen, individuellen Beiträge summieren sich schnell. Allein im Jahr 2025 sammelte UNIQLO über 937.000 Euro ein, was die stetig wachsende Beteiligung der Käufer unterstreicht.
Das Besondere daran ist nicht nur die reine Summe, sondern die enorme Reichweite. Neben globalen Partnern wie dem UNHCR, für den UNIQLO in vier aufeinanderfolgenden Kampagnenjahren mehr als 1 Million Euro gesammelt hat, unterstützt die Marke heute ein wachsendes Netzwerk gemeinnütziger Organisationen. Dazu gehören auch kleinere, lokale NGOs, die durch die Präsenz in den Stores mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit erhalten.
„Mikrospenden am Checkout summieren sich zu einer großen Wirkung“, sagt Maria Ledous, Head of Sustainability bei UNIQLO Europe.
Das Donation Matching von Adyen verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Zwischen 2022 und 2025 hat Adyen Kundenspenden im Wert von über 2 Millionen Euro verdoppelt und führt diese Initiative für alle über das Produkt Giving getätigten Spenden auch im Jahr 2026 fort.
Engagement weiter ausbauen
UNIQLO entwickelt diesen ganzheitlichen Spendenansatz kontinuierlich weiter. Geplant ist, die Spendenfunktion künftig auch in den Online-Checkout zu integrieren, um eine nahtlose Omnichannel-Experience über alle physischen und digitalen Kanäle hinweg zu schaffen.
Auch bei fortschreitendem Wachstum bleibt der Fokus klar: Soziales Engagement muss zugänglich, skalierbar und fest in die Customer Journey integriert sein. Spenden wird so zu einem selbstverständlichen Bestandteil der alltäglichen Interaktionen im Einzelhandel, ohne den Fluss des Checkouts zu unterbrechen.
Die Zusammenarbeit mit Adyen erstreckt sich zudem auf gemeinsame Branchen-Events wie den Evening of Impact in 2025. Die kooperativ mit dem UNHCR veranstaltete Konferenz brachte Führungskräfte zusammen, um soziale Impact-Programme im globalen Retail-Framework zu diskutieren.
Durch Initiativen wie diese vertieft UNIQLO Partnerschaften, teilt Fortschritte intern und macht die Wirkung von Spenden sichtbar. Dies zeigt eine Zusammenarbeit, die weit über eine klassische Lieferantenbeziehung hinausgeht.
„Adyen Giving ist der Beginn einer langen Reise, auf der wir gemeinsam nachhaltig Eindruck hinterlassen und gesellschaftliches Engagement fördern werden.“
Maria Ledous
Head of Sustainability, UNIQLO Europe
