Europa verfolgt nach wie vor das Ziel eines einheitlichen digitalen Marktes. Dies beinhaltet die Dezentralisierung von Finanzdienstleistungen sowie stärkere Sicherheitsvorschriften, die im Rahmen der überarbeiteten Zahlungsdienstrichtlinie (Payment Services Directive, PSD2) etabliert werden.

Wie PSD2 die Payment-Landschaft verändern wird

Der Online-Handel in Europa verzeichnet ein exponentielles Wachstum. Besonders in Südeuropa findet aufgrund der jungen Bevölkerung eine stetige Zunahme durch M-Commerce statt. Doch was die Konnektivität und Offenheit für grenzübergreifendes Shoppen angeht, gibt es nach wie vor viele Feinheiten zu beachten.

Laut dem European Ecommerce Report der Ecommerce Foundation von 2017 steigt die Konnektivität kontinuierlich, wobei in den letzten 5 Jahren ein Anstieg von 13 % verzeichnet wurde. Nordeuropa nimmt mit 93 % Online-Anbindung die Spitzenposition ein, gefolgt von Westeuropa mit 89 %, Zentraleuropa mit 86 %, Südeuropa mit 71 % und Osteuropa mit 66 %.

Im Hinblick auf grenzübergreifende Zahlungen ist Luxemburg führend, wo 74 % der Kunden im Ausland einkaufen. Auf dem russischen Markt besteht ebenfalls zunehmende Offenheit für den Einkauf auf internationalen Seiten. Und den Daten von Adyen zufolge sind außerdem Shopper aus der Schweiz, Belgien, Irland, den Niederlanden und Deutschland offen für grenzübergreifende Bestellungen. Spanische Käufer hingegen bevorzugen nach wie vor den Kauf im Inland.

Doch trotz der Offenheit von Shoppern in Ländern wie Deutschland und den Niederlanden gegenüber Einkäufen auf internationalen Webseiten dominieren lokale Zahlungsmethoden. Eine lokale Niederlassung ist nicht erforderlich, um auf den jeweiligen Märkten lokale Zahlungsmethoden zu akzeptieren, doch Sie brauchen eine Niederlassung in mindestens einem EU-Land, um Kartenzahlungen über sämtliche Märkte hinweg zu akzeptieren.

Europe
Austria

Österreich

Die österreichische Payments-Landschaft ähnelt der deutschen: Neben dem Online-Banking (Überweisungen) sind auch Lastschriften sehr beliebt und sollten je nach Geschäftsmodell angeboten werden. Da Kartenzahlungen immer beliebter werden und jährlich um knapp zehn Prozent zunehmen, sollte auch diese Zahlungsoption unbedingt angeboten werden.

Belgium

Belgien

Belgische Shopper stehen grenzübergreifenden Einkäufen relativ offen gegenüber, was man daran erkennen kann, dass 25 % der Transaktionen auf ausländischen Seiten stattfinden.

Die beliebteste Methode in Belgien ist Bancontact, die mehr Karten in Umlauf hat, als es belgische Staatsbürger gibt. Es handelt sich dabei um eine EC-Karte, die eine 100-%-Garantie auf die Zahlung gibt und auf sämtlichen Kanälen (Online/Mobile/POS) genutzt werden kann. Es können wiederkehrende Zahlungen per SEPA-Lastschrift mit Bancontact abgewickelt werden.

Insgesamt sind die beliebtesten Zahlungsmethoden für Online-Zahlungen Bancontact, Kreditkarten (Visa/Mastercard und Amex) sowie EC-Karten (Maestro). Paypal, SEPA und Sofort sind ebenfalls verbreitet.

Insider-Tipp

Heutzutage werden viele Shopper, die versuchen, per Smartphone einzukaufen, abgewiesen, weil die mobile Version von Bancontact nicht unterstützt wird. Die herkömmliche Version von Bancontact erfordert ein Gerät von der Bank (Digipass/Kartenlesegerät), um einen Token für die Authentifizierung zu generieren. Das kann sich im Hinblick auf das Mobilerlebnis als echter Conversion-Killer erweisen. Die mobile Version erleichtert auch Desktop-Shoppern den Einkauf, da für die Authentifizierung lediglich ein QR-Code gescannt werden muss. Hinweis: Wenn Sie Bancontact/Maestro unterstützen, stellen Sie bitte sicher, dass der CVC-Code nicht obligatorisch ist, da belgische Maestro-Karten nicht über einen CVC-Code verfügen.

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Czech Republic

Tschechische Republik

In der Tschechischen Republik hat die Präsenz von E-Commerce und Internet in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Die beliebteste Online-Zahlungsmethode ist die Zahlung mit Kreditkarte.

Denmark

Dänemark

Für Zahlungen in Dänemark werden nach wie vor überwiegend Karten verwendet, wobei Debitkarten von Dankort, ein Co-Branding mit Visa, am beliebtesten sind.

France

Frankreich

Frankreich stellt mit einem voraussichtlichen Anstieg auf 64 Milliarden USD E-Commerce-Umsatz im Jahr 2018 eine hervorragende Expansionsgelegenheit dar.

Cartes Bancaires (CB: das lokale französische System) dominiert die Payment-Landschaft, und die meisten französischen Karten verfügen über ein Co-Branding von Cartes Bancaires und Visa bzw. Mastercard. Als direktes CB-Mitglied können wir die höchstmöglichen Autorisierungsraten für unsere Kunden erzielen.

Insider-Tipp

In Frankreich ist keine lokale Gesellschaft für lokales Acquiring erforderlich, allerdings ist (wie in den meisten Ländern der Eurozone) eine EU-Gesellschaft notwendig.

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Germany

Deutschland

Die Deutschen zählen mit über 50 % der Einkäufe auf internationalen Webseiten zu den offensten grenzübergreifenden Online-Shoppern.

Doch trotz dieser Offenheit ist Deutschland in Sachen Zahlungsmethoden einer der fragmentiertesten Märkte. Zahlungsmethoden ohne Kreditkarte wie z. B. SEPA-Lastschrift, SOFORT und Giropay machen den Großteil der Online-Transaktionen aus. Im Einzelhandel (speziell im Modebereich) ist das Zahlen auf Rechnung eine weitere beliebte Zahlungsmethode. In diesem Fall zahlt ein Dritter für Produkte und Dienstleistungen und zieht die Zahlung dann nach der Zustellung vom Käufer ein.

[ARTIKEL]: SEPA-Lastschriftverfahren: 10 Best Practices

Falls Sie vorhaben, nach Europa zu expandieren, sollten Sie Deutschland als einen der ersten zu erschließenden Märkte in Betracht ziehen. Gründe dafür sind die Größe und die Offenheit des Landes für grenzüberschreitende Zahlungen.

Insider-Tipp

Aufgrund seiner Größe und der Offenheit gegenüber grenzübergreifenden Zahlungen empfehlen wir Unternehmen, die über einen Markteintritt in Europa nachdenken, mit Deutschland zu beginnen.

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Finland

Finnland

Finnland zählt zu den Marktführern im Bereich Banking-Services über Internet und Mobilgeräte. Entsprechend beliebt ist das Online-Banking.

Italy

Italien

Italien ist der viertgrößte E-Commerce-Markt Europas. Über 80 % der Italiener sind mittlerweile online unterwegs, und dieser Wert wird voraussichtlich im Laufe eines Jahres um weitere 16 % steigen. Im Jahr 2016 verzeichnete Italien 13 Millionen regelmäßige Online-Käufer, die je ca. 1.400 Euro ausgaben.

Italienische Käufer sind zunehmend mobil unterwegs, und PayPal ist eine beliebte Zahlungsmethode. Prepaid-Karten sind aufgrund (vermeintlich) höherer Sicherheit und geringerer Kosten ebenfalls verbreitet. Die beliebtesten Kreditkarten sind Visa und Mastercard, und die meistgenutzte Prepaid-EC-Karte ist Postepay (Co-Branding mit Visa). Das lokale Lastschriftverfahren PagoBancomat hat angekündigt, ebenfalls bald eine Online-Zahlungsmethode anzubieten. In Anbetracht der Markenbekanntheit und hohen Marktdurchdringung der Karte gehen wir davon aus, dass diese Methode schnell Verbreitung finden wird.

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Niederlande, die

Obwohl es in den Niederlanden relativ verbreitet ist, auf internationalen Webseiten zu kaufen, ist die beliebteste Zahlungsmethode iDEAL eine auf dem niederländischen Markt einheimische Zahlungsart. iDEAL ist ein Interbankensystem, dem alle großen niederländischen Banken angehören. Es ermöglicht Käufern, ihr Bankkonto für Online-Einkäufe zu benutzen. Lastschriftzahlungen und Zahlungen per Rechnung sind ebenfalls beliebt.

Insider-Tipp

Dank der guten geschäftlichen Rahmenbedingungen in den Niederlanden sollten Händler das Land als eines der ersten bei einem europäischen Markteintritt berücksichtigen. iDEAL ist dabei eine besonders wichtige Zahlungsmethode.

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Norway

Norwegen

Norwegen weist im europäischen Vergleich die höchste Nutzungsrate von Karten pro Kopf auf. Entsprechend werden Karten auch am häufigsten für Online-Zahlungen genutzt. Apps für Mobilgeräte, etwa VIPPS, machen auch mobile Zahlungen immer beliebter. Zudem ist die Zahlung nach Lieferung mit Klarna in Norwegen gängig.

Poland

Polen

Polen ist mit einer Bevölkerung von 38 Mio. das neuntgrößte Land Europas. Online-Banking ist mit Abstand die beliebteste Zahlungsmethode in Polen.

Insider-Tipp

Der polnische Markt ist ein einfacher Eintrittsmarkt, in dem keine lokale Gesellschaft erforderlich ist und ein Like-for-like-Settlement unterstützt wird. Allerdings verpflichten polnische Kartenaussteller Kreditkartenbesitzer dazu, ihre Kreditkarte beim ersten Online-Kauf zu registrieren. Wenn der Kartenbesitzer dies nicht tut, wird die Karte systematisch für alle Online-Käufe abgelehnt.

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Portugal

Portugal

Für den E-Commerce in Portugal wurde für 2017 ein Wachstum von 12 % vorausgesagt, womit der gesamte Online-Absatz für das Jahr geschätzte 4,73 Milliarden Euro betrug.

Die Kartendurchdringung in Portugal ist zwar recht hoch, aber die beliebteste Zahlungsmethode ist MultiBanco, die 2016 für fast 86 % aller Verkäufe genutzt wurde (29 % in Bezug auf den jährlichen monetären Wert). Hierbei handelt es sich um eine Post-Pay-Option: Beim Checkout wird eine Referenz erstellt, anschließend zahlt man mit einer EC-Karte an einem Bankautomaten oder per Online-Banking.

Insider-Tipp

In Portugal entfallen bis zu 50 % aller Zahlungen für Retailer auf MultiBanco.

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Russia

Russland

Der Gesamtwert des E-Commerce in Russland betrug 7,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2017 – ein Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Jahresende wird dieser voraussichtlich auf 15,99 Milliarden Euro steigen.

Russland ist ein gutes Beispiel für einen großen Markt, in dem Kreditkarten nicht dominieren. Tatsächlich wird nur ein kleiner Teil der Online-Transaktionen mit Bankkarten durchgeführt. Stattdessen sind Zahlungen per Nachnahme, Online-Banking und E-Wallets die beliebtesten Zahlmethoden. Zu diesen gehören:

Yandex.Money, das beliebteste E-Wallet mit Aufladeoptionen, die Pre-paid-Rubbelkarten, Plastikkarten, Online-Banking und Bargeld umfassen

  • Qiwi, ein E-Wallet, das an einem der über 150.000 Zahlungsterminals sowie per Kredit- oder EC-Karte und per Telefon aufgeladen werden kann
  • Sberbank, die mit 40 Mio. Nutzern die größte Bank. Da EC-Karten mit Abstand am beliebtesten sind, sind diese Shopper am besten über Online-Banking zu erreichen
  • Bargeldzahlungen über Geldautomaten oder Zahlungskiosks-/standorte; diese sind schon seit Langem sehr beliebt, und die steigenden Kapazitäten solcher Terminals haben zu einem nahtloseren Zahlungsumfeld sowie einer Automatisierung für E-Zahlungen geführt.

In Russland sind Zahlungen über Bankautomaten schon seit einer ganzen Weile beliebt. Die zunehmende Weiterentwicklung der Terminals hat zu einer nahtlosen Payment-Umgebung geführt, zu der auch automatische Aufladungen und wiederkehrende Zahlungen gehören.

Insider-Tipp

Für die Abwicklung von kartenlosen Zahlungen ist keine Gesellschaft im Inland erforderlich, und der Zugang zu Zahlungsmethoden in Russland ist größtenteils unkompliziert. Adyen unterstützt die größten Wallets und Online-Banken sowie mehrere Bargeldoptionen. Um Karten lokal abzuwickeln, benötigen Sie eine Gesellschaft sowie ein lokales Bankkonto vor Ort.

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Spain

Spanien

Im Jahr 2017 wuchs der Umsatz des spanischen B2C E-Commerce-Sektors um 8 % auf 28 Milliarden Euro an. 2015 kauften 26,1 Millionen Online-Nutzer etwas im Netz ein, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Person 1.089 Euro betrugen.

Bargeld ist nach wie vor die beliebteste Zahlungsmethode in Spanien, und die Anzahl der Geldautomaten pro Million Einwohner zählt zu den höchsten in Europa. Karten sind in Spanien ebenfalls beliebt: 85 % der Bevölkerung besitzen mindestens eine EC- oder Kreditkarte. Sämtliche Karten verfügen über ein Co-Branding mit Visa oder Mastercard. Virtuelle Prepaid-Karten für Online-Einkäufe erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit, während alternative Zahlungsmethoden wie Ratenzahlungen noch in den Kinderschuhen stecken.

Auch wenn sämtliche in Spanien ausgestellten Karten mit 3D Secure kompatibel sind, können Ihre Conversion Rates um bis zu 20 % sinken, wenn Sie das Verfahren für alle Transaktionen verwenden. Aus diesem Grund setzen immer mehr Unternehmen auf dynamische Regeln, um 3D Secure nur dann auszulösen, wenn es wirklich nötig ist. Doch die Beschränkungen veralteter Abwicklungssysteme können eine Herausforderung darstellen.

Insider-Tipp

Für optimale Autorisierungsraten empfehlen wir die Verwendung eines Acquirers vor Ort (Adyen kann lokales Acquiring im Markt bieten).Dynamic 3D Secure (Teil des Risikosystems RevenueProtect von Adyen) wird Ihnen helfen, Betrugsminimierung und Conversions für Ihre spanischen Käufer ins Gleichgewicht zu bringen.

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Sweden

Schweden

In Schweden, dem größten Land in Skandinavien, betrugen die E-Commerce-Einnahmen im Jahr 2017 11,5 Milliarden Euro, ein Anstieg von 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Für die Gesamtheit der skandinavischen Länder lag der Wert 2016 bei 21,9 Milliarden Euro.

Auch wenn Karten nach wie vor die beliebteste Online-Zahlungsmethode darstellen, steht Schweden an der Spitze der Zahlungen per Rechnung (Klarna). Diese Zahlungsmethode findet international immer mehr Anklang und ist jetzt bereits die zweitbeliebteste Zahlungsart nach Karten und die beliebteste im Einzelhandel. Online-Banking über die größten Banken wie Handelsbanken, SEB und Nordea ist die drittbeliebteste Zahlungsmethode. Dieses ist entweder über Online-Banking-Zahlungsdienste  oder über die beliebte Überweisungs-App Swish möglich. Apple Pay wurde kürzlich in Schweden sowie in Dänemark und Finnland eingeführt.

Einige schwedische Issuer verlangen 3D Secure für sämtliche Kartentransaktionen bzw. dass der Käufer E-Commerce-Einkäufe innerhalb eines begrenzten Zeitraums tätigt.

Insider-Tipp

Adyen bietet vollständige Unterstützung für Zahlungsmethoden auf Rechnung. Dies gilt eher für den Retail-Bereich als für digitale Waren. Dynamic 3D Secure (Teil des Risikosystems RevenueProtect von Adyen) gibt Ihnen die Kontrolle darüber, wann Sie 3-D Secure verwenden. Dies ist besonders bei Karten nützlich, die von Banken ausgestellt wurden, die 3D Secure erfordern.

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Switzerland

Schweiz

Der E-Commerce-Markt in der Schweiz wächst schnell und konnte 2017 um 10 % zulegen. Im Durchschnitt gaben Käufer im Jahr 2015 1.815 Euro aus. Beliebte Zahlungsmethoden sind Zahlungen auf Rechnung, Kreditkarten und PayPal.

Turkey

Türkei

Der E-Commerce-Markt in der Türkei betrug im Jahr 2016 7,95 Milliarden Euro. Die Tatsache, dass das Land hinter anderen europäischen Ländern zurückliegt, deutet darauf hin, dass weiterhin großes Wachstumspotenzial besteht. Die Online-Bevölkerung der Türkei ist jung und versiert im Umgang mit Mobilgeräten. Etwa ein Viertel der Online-Shopper tätigt Einkäufe auf Mobilgeräten.

Kreditkarten sind beliebt und machen 80 % der E-Commerce-Transaktionen aus. 65 % davon werden in Raten bezahlt. Prepaid-Karten verzeichnen derzeit das größte Wachstum.

Ähnlich wie schon MIR in Russland hat der lokale Anbieter BKM im Jahr 2016 ein lokales Kartensystem namens TROY eingeführt. Und bis Mai 2018 wurden 2,6 Millionen Karten ausgestellt.

Insider-Tipp

Es gibt einige lokale Besonderheiten innerhalb des Marktes, die eventuell lokales Acquiring erforderlich machen können. 1. Ratenzahlungen bei Kreditkartenzahlungen sind beliebt, können aber nur in Verbindung mit einzelnen Banken angeboten werden. 2. Grenzübergreifendes Aqcuiring kann zu Aufpreisen für die Käufer führen und Ratenzahlungen sind nur in Verbindung mit einem inländischen Acquirer möglich. (Anmerkung: Adyen ist über einen Partner mit allen Banken verbunden und kann daher Ratenzahlungen für die meisten türkischen Kunden anbieten.) 3. 3D Secure ist Pflicht bei den meisten EC-Karten, und wiederkehrende Zahlungen werden somit für die meisten EC-Karten nicht unterstützt.

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United Kingdom

Großbritannien

Großbritannien ist eine der führenden Volkswirtschaften in der westlichen Welt. Während die langfristigen Konsequenzen des Brexit nach wie vor unklar sind, hat dieser bereits Auswirkungen auf den E-Commerce gehabt. Ein schwächerer Pfund hat Großbritannien für internationale Käufer attraktiv gemacht, und britische Shopper sind weniger geneigt, im Ausland einzukaufen.

Britische Shopper sind weltweit führend, was mobiles Shopping betrifft. Auch EC-Karten sind beliebt, und im Schnitt besitzt jeder Käufer 2–3 Karten pro Person. Kartenzahlungen machen ungefähr 90 % aller Online-Zahlungen aus. Paypal ist ebenfalls eine beliebte Option, während Online-Banking fast überhaupt nicht verwendet wird.

Insider-Tipp

Derzeit ist Großbritannien das einzige europäische Land, in dem AVS (Address Verification Service) unterstützt wird. Zudem gibt es auch weitreichende Issuer-Unterstützung für 3D Secure. Somit ist Großbritannien eines der wenigen Länder, in denen die Aktivierung von 3D Secure die Conversion Rate sogar verbessert. Dies ist der Risikobasierten Authentifizierung (Risk Based Authentication, RBA) zu verdanken, bei der die ausstellende Bank sich entscheidet, auf das volle Authentifizierungsverfahren zu verzichten, wenn sie das Risiko im Zusammenhang mit der Transaktion für gering erachtet. AccountUpdater-Dienste für Visa und Mastercard sind in Großbritannien ebenfalls verfügbar, sodass Sie sicher sein können, dass die bei Ihnen hinterlegten Karten immer auf dem neuesten Stand sind.

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