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Als offener Markt mit einer hohen Konzentration wohlhabender Kunden bietet Europa zahlreiche Chancen.

Bei der Bewertung eines jeden europäischen Marktes müssen Unternehmen die lokalen Zahlungsarten berücksichtigen, welche teilweise genauso unterschiedlich sein können wie die Landessprachen. Mit dem richtigen Konzept in Bezug auf Lokalisierung und Zahlungsarten können Unternehmen jedoch relativ einfach Käufer grenzübergreifend in ganz Europa erreichen.

Europe

Austria

Österreich

Die österreichische Zahlungslandschaft ähnelt der deutschen: Neben dem Online-Banking (Überweisungen) sind auch Lastschriften sehr beliebt und sollten je nach Geschäftsmodell angeboten werden. Da Kartenzahlungen immer beliebter werden und jährlich um knapp zehn Prozent zunehmen, sollte auch diese Zahlungsoption unbedingt angeboten werden.

Belgium

Belgien

Belgische Käufer sind relativ offen für grenzübergreifende Einkäufe von Retail-Gütern, wobei 25 % der Transaktionen über ausländische Websites abgewickelt werden. Für die beliebteste Methode Bancontact sind mehr Karten im Umlauf, als es Belgier gibt.

Czech Republic

Tschechische Republik

In der Tschechischen Republik hat die Präsenz von E-Commerce und Internet in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Die beliebteste Online-Zahlungsmethode ist die Zahlung mit Kreditkarte.

Denmark

Dänemark

Für Zahlungen in Dänemark werden nach wie vor überwiegend Karten verwendet, wobei Debitkarten von Dankort, ein Co-Branding mit Visa, am beliebtesten sind.

France

Frankreich

In Frankreich bietet sich eine große Marktchance mit einer relativ unkomplizierten Geschäftsabwicklung. Hier dominieren Carte Bancaire-Karten die Payments-Landschaft (ein Interbankenprogramm, für das eine Verbindung mit einem Acquirer vor Ort erforderlich ist), bei denen es sich meist um Visa- oder MasterCard-Co-Brandings handelt.

Insider-Tipp

In Frankreich ist keine lokale Gesellschaft erforderlich, allerdings ist wie in den meisten Ländern der Eurozone eine EU-Gesellschaft notwendig. Adyen bietet eine direkte Verbindung zum CB-Netzwerk, was höhere Autorisierungsraten für Händler bedeutet.

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Germany

Deutschland

Deutsche gehören zu den aufgeschlossensten Shoppern im Bereich des Cross-Border E-Commerce: Über 50 % der Online-Käufe für Konsumgüter finden auf internationalen Websites statt. Doch trotz dieser Aufgeschlossenheit machen kreditkartenlose Zahlungsmethoden wie das SEPA-Lastschriftverfahren (ein europaweites Lastschriftsystem), SOFORT Überweisung und Giropay einen Großteil der Online-Transaktionen aus.

Zusätzlich zu diesen Methoden ist der Kauf auf Rechnung eine beliebte Zahlungsmethode in Deutschland, bei der ein Drittanbieter den Händler für die von Käufern erworbenen Produkte und Dienstleistungen bezahlt und sich nach der Lieferung die Zahlung von den Käufern zurückholt.

Insider-Tipp

Aufgrund seiner Größe und der Offenheit gegenüber grenzübergreifenden Zahlungen empfehlen wir Unternehmen, die über einen Markteintritt in Europa nachdenken, mit Deutschland zu beginnen.

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Finland

Finnland

Finnland zählt zu den Marktführern im Bereich Banking-Services über Internet und Mobilgeräte. Entsprechend beliebt ist das Online-Banking.

Italy

Italien

Obwohl Italiens Wirtschaft in erster Linie bargeldbasiert ist, ist das Land der fünftgrößte E-Commerce-Markt in Europa. Es ist zu erwarten, dass das Wachstum in diesem Bereich in den nächsten Jahren schneller voranschreitet als in den größten europäischen Märkten.

Prepaid-Karten sind unter anderem aufgrund ihrer (empfundenen) höheren Sicherheit und niedrigeren Kosten die beliebteste Kartenart. Die beliebteste Kreditkarte ist CartaSi (MasterCard- und/oder Visa-Co-Brandings), die beliebteste Prepaid-EC-Karte ist Postepay (Visa-Co-Branding).

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Netherlands, the

Niederlande

Obwohl es in den Niederlanden relativ verbreitet ist, auf internationalen Websites zu kaufen, ist die beliebteste Zahlungsmethode iDEAL eine auf dem niederländischen Markt einheimische Zahlungsart. iDEAL ist ein Interbankensystem, dem alle großen niederländischen Banken angehören. Es ermöglicht Käufern, ihr Bankkonto für Online-Einkäufe zu benutzen. Lastschriftzahlungen und Zahlungen per Rechnung sind ebenfalls beliebt.

Insider-Tipp

Adyen gibt folgende Tipps für den Markteintritt in den Niederlanden: 1. Aufgrund des hohen Online-Zahlungstransaktionsvolumens ist es unerlässlich, iDEAL als Zahlungsart anzubieten. 2. Da die Niederlande internationalem E-Commerce gegenüber aufgeschlossen sind, sollten Händler das Land als eines der ersten bei einem europäischen Markteintritt berücksichtigen.

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Norway

Norwegen

Norwegen weist im europäischen Vergleich die höchste Nutzungsrate von Karten pro Kopf auf. Entsprechend werden Karten auch am häufigsten für Online-Zahlungen genutzt. Apps für Mobilgeräte, etwa VIPPS, machen auch mobile Zahlungen immer beliebter. Zudem ist die Zahlung nach Lieferung mit Klarna in Norwegen gängig.

Poland

Polen

Während Online-Banking die bei weitem bevorzugte Zahlungsmethode in Polen ist, fällt die Online-Kreditkartennutzung relativ gering aus.

Insider-Tipp

Der polnische Markt ist ein einfacher Eintrittsmarkt, in dem keine lokale Gesellschaft erforderlich ist und ein Like-for-like-Settlement unterstützt wird. Allerdings verpflichten polnische Kartenaussteller Kreditkartenbesitzer dazu, ihre Kreditkarte beim ersten Online-Kauf zu registrieren. Wenn der Kartenbesitzer dies nicht tut, wird die Karte systematisch für alle Online-Käufe abgelehnt.

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Portugal

Portugal

Die Kartendurchdringung in Portugal ist zwar recht hoch, aber die beliebteste Zahlungsmethode ist MultiBanco. Hierbei handelt es sich um eine Post-Pay-Option: Beim Checkout wird eine Referenz erstellt, anschließend zahlt man mit einer Debitkarte an einem Bankautomaten oder online über das Online-Banking.

Insider-Tipp

In Portugal entfallen bis zu 50 % aller Zahlungen für Retailer auf MultiBanco.

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Russia

Russland

Russland ist ein erstklassiges Beispiel für einen wichtigen Markt, auf dem Kreditkarten nicht dominieren: Karten machen hier weniger als die Hälfte aller Transaktionen aus. Stattdessen zählen E-Wallets zu den beliebtesten inländischen Zahlungsmethoden:

  • Qiwi ist eine E-Wallet, die monatlich von 70 Millionen Kunden genutzt wird. Das Qiwi-Guthaben kann an einem der über 150.000 Payment-Terminals sowie über Kredit- oder Debitkarten, das Handy oder über ein WebMoney-Konto aufgeladen werden.
  • Yandex.Money ist eine E-Wallet, die über Prepaid-Rubbelkarten, Plastikkarten, Online-Banking und Bargeld aufgeladen werden kann.

In Russland sind Zahlungen über Bankautomaten schon seit einer ganzen Weile beliebt. Die zunehmende Weiterentwicklung der Terminals hat zu einer nahtlosen Zahlungsumgebung geführt, zu der auch automatische Aufladungen und wiederkehrende Zahlungen gehören.

Insider-Tipp

Es ist keine lokale Gesellschaft notwendig und der Großteil der lokalen Zahlungsoptionen (Wallets und Karten) ist leicht zugänglich. Adyen unterstützt Qiwi (inklusive 1-Click- und wiederkehrender Zahlungen) und weitere wichtige inländische Zahlungsmethoden.

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Spain

Spanien

Die Kartennutzung ist in Spanien äußerst beliebt: Über 85 % der Bevölkerung haben mindestens eine EC- oder Kreditkarte. Die Nutzung von virtuellen Prepaid-Karten für Online-Käufe wird immer beliebter.

Insider-Tipp

Für optimale Autorisierungsraten wird die Verwendung eines Acquirers vor Ort empfohlen (Adyen kann inländisches Acquiring im Markt bieten).

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Sweden

Schweden

Während Kreditkarten weiterhin die beliebteste Online-Zahlmethode sind, steht Schweden an der Spitze der Zahlungen per Rechnung, einer Methode, die international zunimmt und jetzt bereits die zweitbeliebteste Zahlungsart nach Karten im Markt darstellt. Online-Banking über die größten Banken wie Handelsbanken, SEB und Nordea ist die drittbeliebteste Zahlungsmethode.

Insider-Tipp

Adyen bietet eine vollständige Unterstützung für auf Rechnung basierende Zahlungsmethoden. Rechnungszahlungen werden insbesondere für physische statt für digitale Waren verwendet.

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Switzerland

Schweiz

Der E-Commerce-Markt in der Schweiz wächst schnell und konnte 2017 um 10 % zulegen. Im Durchschnitt gaben Käufer im Jahr 2015 1.815 € aus. Beliebte Zahlungsmethoden sind Zahlungen auf Rechnung, Kreditkarten und PayPal.

Turkey

Türkei

Die Türkei zählt mit einer jungen, handyerfahrenen Bevölkerung zu den weltweit am schnellsten wachsenden E-Commerce-Märkten. Ungefähr ein Viertel aller Online-Käufer nutzen ihre Mobilgeräte zum Shoppen. Während Kreditkarten sehr beliebt in der Türkei sind, nimmt die Nutzung von Prepaidkarten am schnellsten zu.

Insider-Tipp

Im türkischen Markt gibt es bestimmte regulatorische Anforderungen, die für einige Händler eine Herausforderung darstellen können: 1. Ratenzahlungen bei Kreditkartenzahlungen sind beliebt, können aber nur in Verbindung mit einzelnen Banken angeboten werden. 2. Grenzübergreifendes Aqcuiring kann zu Aufpreisen für die Käufer führen und Ratenzahlungen sind nur in Verbindung mit einem inländischen Acquirer möglich. (Anmerkung: Adyen ist mit den meisten Banken verbunden und kann daher Ratenzahlungen für die meisten türkischen Kunden anbieten.) 3. 3-D Secure ist Pflicht bei EC-Karten und wiederkehrende Zahlungen werden für EC-Karten nicht unterstützt.

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United Kingdom

Großbritannien

Britische Shopper sind weltweit führend, was mobiles Shopping betrifft. Auch Debit-Karten sind äußerst beliebt, im Schnitt besitzt jeder Käufer 2-3 Karten. Karten machen ungefähr 90 % aller Online-Zahlungen aus, Online-Banking hingegen wird fast überhaupt nicht verwendet.

Insider-Tipp

1. Derzeit ist Großbritannien das einzige europäische Land, in dem AVS (Address Verification Service) unterstützt wird. 2. Issuer bevorzugen verstärkt den Einsatz von 3-D Secure (ein zusätzlicher Sicherheitsschritt im Zahlungsprozess, mit dem betrügerische Transaktionen verhindert werden sollen). Großbritannien gehört zu den wenigen Ländern, in denen eine 3-D Secure-Aktivierung die Conversion insgesamt verbessert.

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