Spreadshirt: Bereit für PSD2 mit 3DS2-Integration

Payment & Fraud Manager bei Spreadshirt, Henning Schmidt, erklärt, wie sie sich auf PSD2 vorbereiten und warum sie Adyens 3DS2-Lösung implementiert haben.

PSD2 hat wohl schon dem ein oder anderen Payment Manager den Schlaf geraubt. Seitdem sie 2015 als Zahlungsdienstrichtlinie umgesetzt wurde, haben sich viele Unternehmen mit unterschiedlichen Anforderungen beschäftigen müssen. Stand heute erkennen nun aber auch einige von ihnen die Chancen, die die PSD2-Anforderungen und andere regulatorische Änderungen mit sich bringen. Eines dieser proaktiven Unternehmen ist Spreadshirt, eine globale Plattform für personalisierte Kleidung und Accessoires.

„Ich war etwas beunruhigt, dass es sich in eine Gesetzgebung verwandeln könnte, die einen großen Teil des E-Commerce auslöscht, einfach weil es nicht richtig verstanden wird.“

Henning Schmidt Payment & Fraud Manager

Wir haben uns mit Henning Schmidt, dem Payment & Fraud Manager des Unternehmens, getroffen, um herauszufinden, wie es ist, ein Unternehmen auf PSD2 vorzubereiten und Adyens starke Kundenauthentifizierungslösung 3DS2 (3D Secure 2) zu implementieren.

Die Wahrnehmung von Payments verändern

Das Wachstum von Spreadshirt ist exemplarisch. Mit ursprünglich einer Handvoll Mitarbeitern im Jahr 2002 ist Spreadshirt in 2019 auf mehr als 500 gewachsen und erzielte weltweit einen Umsatz von über 120 Millionen US-Dollar. Eine Payment-Strategie stand dabei nie ganz oben auf der Liste der Prioritäten. 2016 kam dann aber der Wendenpunkt, „… als wir feststellten, dass verschiedene Aufgaben im direkten Zusammenhang mit der Zahlungsabwicklung standen, die mehrere Bereiche unseres Business betrafen.“ Und dass es „nicht nur eine Sache ist, die irgendwie funktionieren muss, sondern eine Möglichkeit, unseren Kunden ein nahtloses und einfaches Erlebnis zu bieten“, sagt Henning.

Das schnell wachsende Unternehmen wollte den eigenen Zahlungsprozess besser verstehen. Sie beschlossen, dass bereits bestehende Wissen zu bündeln und gründeten ein eigenes Payment & Fraud-Team, was sich stärker mit den Kundenerlebnissen auseinandersetzte. Sie begannen darüber nachzudenken, welche Zahlungsmethoden sich ihre Kunden wünschen, wie sie die Autorisierungsraten erhöhen und wie sie am besten mit dem Thema Sicherheit umgehen.

Vorbereitung auf PSD2 und die starke Kundenauthentifizierung

Henning und sein Team haben sich bereits vor über zwei Jahren mit der PSD2-Verordnung beschäftigt, da sie die Wichtigkeit erkannt hatten und mehr darüber lernen wollten.

„Es herrschte große Unsicherheit darüber, wie sich das alles entwickeln wird.“ Sie machten sich auch Gedanken, welche Auswirkungen das auf viele andere Unternehmen haben könnte. „Ich war etwas beunruhigt, dass es sich in eine Gesetzgebung verwandeln könnte, die einen großen Teil des E-Commerce auslöscht, einfach weil es nicht richtig verstanden wird“, sagt er.

„... jeder war sich bewusst, dass es Veränderungen geben wird.“

Hennings Team war aufgrund ihres frühen Bewusstseins und ihrer Erfahrungen mit der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) immer einen Schritt voraus: „Das letzte Mal, als wir eine Gesetzgebung in einen Code umsetzen mussten, war es die DSGVO. Es stellte sich heraus, dass es viele Abhängigkeiten gab und eine ziemliche Herausforderung wurde, vor Ablauf der Frist konform zu sein“. Auch diese neue Gesetzgebung wird alle Unternehmen, die online tätig sind, beeinflussen.

Sein Team begann daher schon früh sich mit PSD2 zu beschäftigen und sich darauf vorzubereiten. Jeder wusste, dass es Veränderungen geben würde. „Um ehrlich zu sein, hat es uns alle etwas beunruhigt ...“, verrät Henning.

Quelle: Spreadshirt

Jeder Händler will den Zahlungsprozess für seine Kunden natürlich so einfach wie möglich gestalten. Die allgemeine Sorge von PSD2 ist aber, dass sich das Hinzufügen von zusätzlichen Sicherheits-Schritten negativ auf die Conversion Rate auswirken wird. Henning äußerte seine anfänglichen Bedenken, „..., dass es sich anfangs nicht gut anhörte, gezwungen zu sein, eine starke Kundenauthentifizierung zu haben.“

„... da PSD2 alle Händler betreffen wird, wollten wir sicherstellen, dass Spreadshirt die beste [starke Kundenauthentifizierung] Lösung der Branche hat.“

Spreadshirt war bewusst, dass „PSD2 alle Händler betreffen wird“ und wollte einen scheinbar negativen Aspekt in einen positiven umwandeln, um „das Unternehmen zu sein, das die beste Lösung der Branche hat.“ Unser Team bei Adyen war gespannt bei der Implementierung von 3DS2 zusammenzuarbeiten.

Mit Geschwindigkeit den Standard setzen

Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, Spreadshirt für Live-Transaktionen vorzubereiten. Henning erklärt: „Bei allen Integrationen dieser Größenordnung werden immer  Schwierigkeiten auftreten. Es dauerte eine Weile, bis die vom Issuer initiierten Abläufe korrekt abgebildet wurden und auch die Dokumentation anfangs wies einige Mängel auf.“ Wie immer arbeiteten wir fleißig, um sicherzustellen, dass von unserer Seite alles bereit für solch eine Veränderung ist: „Wir hatten viel mehr Schwierigkeiten und Iterationen erwartet, bevor es reibungslos laufen würde“, sagt er.

„Gemeinsam mit den Ingenieuren von Adyen konnten wir diese Probleme lösen und in einem Sprint live bringen.“

Geschwindigkeit ist von grundlegender Bedeutung, um im Geschäftsleben und in der Payment-Branche einen Schritt voraus zu sein. Die Partnerschaft mit Spreadshirt half uns, schnell zu lernen und uns an ihr Geschäft anzupassen, was für beide Parteien eine großartige Erfahrung war, "... gemeinsam mit den Ingenieuren von Adyen konnten wir diese Probleme lösen und in einem Sprint live  bringen." Schnell sein, zahlt sich also wirklich aus.

„ ... wenn man nicht unendlich viele Ressourcen und Fachwissen besitzt, sollte man sich unbedingt ein paar starke Partner holen.“

Quelle: Spreadshirt

Die grundlegenden Anpassungen sind bereits implementiert, dennoch werden die Kunden vorerst noch nichts davon mitbekommen: „Auf der Kundenseite ändert sich im Moment noch nichts, da wir 3DS noch nicht einsetzen“, sagt er. Sie möchten flexibel bleiben, aber sind vorbereiten darauf, dass sie „im September damit beginnen werden, Kunden über 3DS2 zu senden, wenn der Issuer dies wünscht.“

Egal wie weit Sie mit Ihrem Setup sind, es bleibt noch Zeit zur Integration

Hennings Ratschlag für andere Unternehmen lautet: „Fangt an mit der Vorbereitung, wenn ihr nicht unendlich viele Ressourcen und Fachwissen besitzt.“ Es bleibt allerdings noch Zeit und es gibt viele Optionen, um sich für PSD2 vorzubereiten. Der beste und schnellste Weg, sagt Henning, ist, „einige starke Partner holen, um es zu schaffen.“

Wir sind für unsere Händler da und bauen Partnerschaften auf, um weiterhin zusammen zu wachsen, egal was kommt.

Wir sind bereit für PSD2. Spreadshirt ist es auch.

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