Österreich: Eine alpine Payment-Landschaft

Sie möchten nach Österreich expandieren? Hier erfahren Sie alles, was Sie dafür wissen müssen.

Österreich ist nicht ohne Grund seit Jahren in der Top 5 der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen und der Schweizer - gutes Essen, atemberaubende Natur und aktive Freizeitangebote. Doch auch für Unternehmen ist das Nachbarland ein attraktives Ziel, denn es verzeichnet ein stabiles Wirtschaftswachstum, das vor allem durch starken privaten Konsum angetrieben wird.

Auch aus logistischer Sicht ist eine Expansion innerhalb der DACH-Region sinnvoll. Da ist zum einen die räumliche Nähe, kurze Transportwege und die gleiche Währung. Auch die gemeinsame Sprache verbindet die drei Länder zum Großteil miteinander sowie viele regulatorische Vorschriften und Gesetze.

Doch bedeutet das, dass eine erfolgreiche Expansion ohne große Änderungen der Strategie und des Angebots möglich ist? So einfach ist es leider nicht. Wir haben uns die österreichische Payment-Landschaft und das Kaufverhalten der Österreicher näher angeschaut und einige hilfreiche Tipps und Tricks zusammengetragen, die Händler bei einer Expansion unterstützen.

Das Kaufverhalten der Österreicher

Bevor Sie Ihren Online-Handel und / oder Ihre physischen Geschäfte auf Österreich ausweiten, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Präferenzen und Erwartungen Ihrer zukünftigen Kunden.

Im stationären Handel

Seit der Pandemie steht laut einer Umfrage der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich vor allem das Erlebnis im Vordergrund und sollte deshalb ein wichtiger Bestandteil Ihrer Expansionsstrategie sein. Denn wie aus unserer aktuellen Verbraucherstudie hervorgeht, kann dies sogar schnell zu einem Ausschlusskriterium werden: 67% der Österreicher geben an, nicht bei Unternehmen einzukaufen, die ein schlechte Einkaufserlebnis bieten.

Für eine erfolgreiche Umsetzung empfiehlt sich die Einbindung von digitalen Services und Omnichannel-Ansätzen in das Geschäftsmodell. Denken sie zum Beispiel an:

•  Click & Collect: Ermöglichen Sie Ihren Kunden, einen Artikel zur Anprobe direkt in die gewünschte Filiale liefern zu lassen.

•  Self-Checkouts und / oder mobile Zahlungssysteme: Bieten Sie schnelle und bequeme Bezahlerlebnisse.

•  Endless Aisle: Geben Sie Ihren Kunden die Option, ausverkaufte Artikel direkt im Laden zu ihnen nach Hause zu bestellen.

Der Verkauf über verschiedene, digitale Kanäle war für viele Unternehmen eine Antwort auf die strikten Regulationen während der Pandemie. Inzwischen haben sich Omnichannel-Services zu einem absoluten Muss entwickelt, denn 63% der österreichischen Verbraucher in unserer Umfrage geben an, dass sie diesen flexiblen Ansatz auch nach der Pandemie erwarten.

Im E-Commerce

Wie in vielen anderen Ländern auch, hat die Pandemie das Wachstum des E-Commerce auch in Österreich beschleunigt. Inzwischen kauft fast jeder zweite Österreicher mehrmals pro Monat über das Internet. Besonders interessant: jüngere Generationen greifen dabei lieber zum Smartphone um über Apps anstelle von Websites zu shoppen.

Eine große Herausforderung im E-Commerce bleibt jedoch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gleich: der frühzeitige Kaufabbruch. In Österreich brechen Kunden ihren Kauf am häufigsten aus diesen drei Gründen ab:

•  Zu hohe Versandkosten: 77% brechen deshalb den Online-Einkauf ab. In Deutschland und der Schweiz ist dies nur bei rund zwei Drittel der Fall.

•  Fehlende Zahlungsmethoden: 55% brechen den Kauf ab und kehren nicht wieder zu dem Shop zurück, wenn die von ihnen bevorzugte Zahlungsmethode nicht angeboten wird.

•  Fehlendes Vertrauen: Die Hälfte der Verbraucher bricht einen Kauf ab, wenn sie das Gefühl haben, dem Anbieter nicht vertrauen zu können.

Für eine erfolgreiche Expansion, sollten Sie also darauf achten, dass Ihr Webshop die Erwartungen der Zielgruppe erfüllt.

Eine Stadt in Österreich

So bezahlt man in Österreich

Österreich befindet sich im Herzen Europas und ähnelt seinen Nachbarländern auch beim Thema Zahlungspräferenzen. So entsteht ein Mix aus traditionellen und innovativen Zahlungsmethoden.

Am POS wird von älteren Generationen noch stets am liebsten zum Bargeld gegriffen. Unter den jüngeren Generationen kann man dagegen eine wachsende Vorliebe für das Bezahlen per Karte oder Smartphone erkennen - 56% nutzen ihre Karte sogar häufiger als ihr Bargeld.

Im E-Commerce werden die folgenden Zahlungsmethoden am häufigsten genutzt:

  • 88% Kauf auf Rechnung
  • 74% Kreditkarte, bzw. 73% Lastschrift- und Bankeinzugsverfahren
  • 62% Sofortüberweisung

Laut der aktuellen E-Commerce Studie von Mastercard ist vor allem das hohe Sicherheitsbedürfnis der Österreicher ausschlaggebend bei der Wahl der Zahlungsmethode im E-Commerce.

Eine Zahlungsmethode sollte jedem Unternehmen, das nach Österreich expandieren möchte, ein Begriff sein: die eps (Electronic Payment Standard) Überweisung. Diese Zahlungsmethode wurde in Kooperation mit den österreichischen Banken entwickelt, um Online-Einkäufe über das sichere Online-Banking abwickeln zu können.

Der Vorteil für deutsche Händler? Die Online-Zahlungsmethode ist mit dem Giropay Netzwerk verbunden. Dies ermöglicht österreichischen Kunden bei deutschen Händlern in ihrer gewohnten und sicheren Online-Banking Umgebung einzukaufen. Zusammen bieten beide Systeme ein Kundenpotential von über 50 Mio. Nutzern.

Eine Person bezahlt online mit eps

Sie denken an eine Expansion nach Österreich?

Egal, ob Sie mit Ihrem physischen Geschäft, Ihrem Online-Handel oder beidem expandieren möchten: Wir sind da, um Sie bei Ihren Plänen zu unterstützen.

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