Daniel Wellington: Globale Märkte mit der "Payment First" Strategie erschließen

Jussi Lindberg
VP Business Development Nordics & Baltics

Durch die Nutzung von lokaler Zahlungsmethodenauf jedem neuen Markt konnte Daniel Wellington sein internationales Wachstum beschleunigen und so zu einem echten globalen Unternehmen werden.

2011 entwarf Fillip Tysander eine Reihe klassischer, individuell anpassbarer Armbanduhren, die den Namen seiner Muse trugen: Daniel Wellington, ein britischer Weltreisender mit einem klassischen Stil aus der alten Welt. Das Unternehmen wurde in Schweden gegründet und ist dort immer noch aktiv, verkaufte aber binnen drei Jahren seine Uhren schon in 144 Länder auf allen Kontinenten.

Ein Schlüsselelement bei diesem kometenhaften Wachstum war die Strategie „Payment first“: In jedem neuen Geschäftsgebiet wurden lokale Zahlungsmethoden unterstützt, manchmal sogar schon vor der Einrichtung einer lokalen Website.

So ticken lokale Käufer

Obwohl Daniel Wellington Kunden auf der ganzen Welt bedient, war es dem Unternehmen schon immer sehr wichtig, mit den Kunden lokal – in ihrer eigenen Währung und Sprache – zu interagieren.

Daniel Wellington bot ursprünglich nur Zahlungen per Kreditkarte an, musste jedoch schnell feststellen, dass auf vielen Märkten ein großer Anteil der Käufer lokale Zahlungsmethoden bevorzugt. Um ein vollständig lokalisiertes Einkaufsverhalten bedienen zu können, mussten daher auch lokale Zahlungsmethoden angeboten werden. 

„Adyen hilft uns dabei, essenzielle Zahlungsmethoden für den jeweiligen Markt zu bewerten.“

Daniel Wellington brauchte einen Zahlungstechnologie-Partner, mit dem das Unternehmen sein rasantes internationales Wachstum fortsetzen konnte – aber mit lokalem Ansatz. Mit Niederlassungen auf Schlüsselmärkten weltweit, einem umfassenden Verständnis der lokalen Zahlungskultur und der Unterstützung von 250 lokalen Zahlungsmethoden war Adyen der ideale Partner. 

Europaweite Expansion …

Daniel Wellington konzentrierte sich zuerst auf Europa und führte mit Adyen als Partner lokale Zahlungsmethoden und eigene Zahlungsseiten in Ländern wie Polen, Russland, Deutschland und Portugal ein.

Das Anbieten lokaler Zahlungsmethoden kurbelte direkt den Absatz an. In Polen werden beispielsweise Online-Banking-Lösungen wie Dotpay bei mehr als der Hälfte aller Transaktionen verwendet und verweisen damit internationale Kreditkarten auf die hinteren Ränge. 

In einigen Ländern haben nur wenige Käufer eine internationale Kreditkarte und die Mehrheit nutzt Online-Banking-Lösungen, darunter SOFORT in Deutschland und Multibanco in Portugal. Durch die Unterstützung dieser Methoden konnte Daniel Wellington diese Märkte viel besser erschließen. 

„Für uns war es schon immer ein wichtiges Ziel, den Kunden die Verwendung ihrer bevorzugten Zahlungsmethoden zu ermöglichen. Durch unsere Partnerschaft mit Adyen können wir nun über 24 lokale Zahlungsmethoden in unseren globalen Märkten akzeptieren. Adyen hilft uns dabei, essenzielle Zahlungsmethoden für den jeweiligen Markt zu bewerten und die Auswahl anzupassen“, so David Vallin, Leiter E-Commerce bei Daniel Wellington.

… bis nach China 

Als weltweit größter E-Commerce-Markt mit über einer halben Milliarde Online-Käufern stellt China eine enorme Chance für jedes wachsende E-Commerce-Unternehmen dar. Gleichwohl verwendet die Mehrheit der Käufer keine internationalen Kreditkarten für Online-Zahlungen, wogegen lokale Zahlungsmethoden wie Alipay, UnionPay und Tenpay 80 % Anteil an Online-Transaktionen haben. 

 

„Dank Adyen konnten wir den chinesischen Markt schnell und einfach erschließen.“

Die durchgängige Unterstützung von Tenpay durch Adyen und die direkte Verbindung zu Alipay helfen Daniel Wellington dabei, diese wichtigen lokalen Zahlungsmethoden online und auf Mobilgeräten anzubieten. Letzteres ist besonders wichtig, weil mobile Endgeräte immer mehr zum bevorzugten Zahlungskanal für chinesische Käufer werden. 

„Nach der Identifizierung eines potenziellen Marktes ist Geschwindigkeit alles“, so Vallin. „Dank der Adyen-Integration mit Alipay und Tenpay konnten wir den chinesischen Markt schnell und einfach erschließen.“ 

Blog Daniel Wellington

Betrüger blockieren – Käufer passieren lassen

Mit dem Umsatzwachstum von Daniel Wellington wird auch das Betrugsprofil der Firma komplexer. Bei Adyen profitiert das Unternehmen von einem umfassenden Risikomanagement-System namens RevenueProtect, das direkt in die Zahlungsplattform von Adyen integriert ist. 

RevenueProtect bewertet den gesamten Zahlungsstrom und erkennt auf intelligente Weise potenzielle Betrüger, die weiter beobachtet werden müssen. Diese Auswahlkriterien basieren auf einer Kombination aus maschinellem Lernen und vordefinierten Parametern von Daniel Wellington. Nach der Erkennung können Käufer mit hohem Risiko an weitere Sicherheitsprüfungen wie 3-D Secure weitergeleitet werden, während rechtmäßige Käufer ungehindert fortfahren können.

Außerdem überwacht das ShopperDNA-System von RevenueProtect ständig gute und gefährliche Benutzer während ihrer Sessions und sorgt dafür, dass zuvor als gut erkannten Käufern vertraut wird. Bekannte gefährliche Käufer werden natürlich sofort gestoppt. 

„Flexibilität und Skalierbarkeit sind in dieser spannenden Zeit der internationalen Expansion essenziell.“

Zukünftiges Wachstum

Mit Adyen als Partner ist Daniel Wellington erfolgreich nach Europa und Asien expandiert. Nun wendet das Unternehmen seinen Ansatz "Payment first“ an, um weitere Schlüsselmärkte auf der Welt zu erschließen. Und wenn Daniel Wellington weiter wächst, wird Adyen mit seiner skalierbaren Lösung bereit sein, auch diese neuen Anforderungen zu erfüllen.

 

Außerdem erhält Daniel Wellington durch die technische Integration von Adyens Easy Encryption mehr Flexibilität und Kontrolle. So gibt es eine direkte Verbindung mit der Zahlungsseite des Unternehmens, wobei alle vertraulichen Zahlungsdaten erfasst und sicher auf der Adyen-Plattform gespeichert werden. Das Ergebnis ist ein reibungsloser Zahlungsablauf, bei dem Adyen sich im Hintergrund um das komplexe Thema PCI-Compliance kümmert.

„Unsere Partner müssen unbedingt in der Lage sein, ihre Dienstleistungen an unser Wachstum anzupassen“ , erläutert Vallin. „Flexibilität und Skalierbarkeit sind in dieser spannenden Zeit der internationalen Expansion essenziell und Adyen bewährt sich dabei als idealer Partner für uns. Dank ausgezeichneten Integrationsoptionen und einer breiten Palette von Optimierungswerkzeugen ist Payment ein integraler Bestandteil unseres Vorankommens als Business.“