5 Schritte zur Zahlungsoptimierung für mehr Profitabilität

Tipps für einen verbesserten E-Commerce-Umsatz von den Zahlungsexperten bei Edgar, Dunn & Co.

Die Welt wird immer digitaler – und mobiler.

Rund 5 Milliarden Menschen (mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung) verwenden zum Surfen im Internet heutzutage ein Mobilgerät. Bis zum nächsten Jahr wird der Wert mobiler Zahlungen weltweit 1 Billion USD übersteigen.

Für Händler bedeutet dies, dass die Optimierung von Design und Funktionalität ihrer Zahlungsseite und des gesamten Zahlungsprozesses noch wichtiger wird.

Ganz nach den Best Practices von Unternehmen wie Amazon und Uber sollte die Zahlung bequem und intuitiv sein. Ist Ihr Checkout-Prozess fast unsichtbar? Ist er mit nur einem Klick möglich? Ist er länderspezifisch und hält die Kosten niedrig? Wenn nicht, lesen Sie weiter.

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Kurz und knapp

Kunden brechen den Kaufvorgang oft ab, wenn der Zahlungsprozess umständlich ist oder ihre bevorzugte Zahlungsart nicht akzeptiert wird. Hier sind fünf Schritte, mit denen Sie dies laut den Zahlungsexperten von Edgar, Dunn & Co. vermeiden können:

  1. Steigerung der Checkout-Conversion durch ein optimiertes mobiles Zahlungserlebnis
  2. Gewinnung neuer Kundensegmente durch Lokalisierung der Zahlungsmethoden
  3. Globale Acquiring-Strategie mit lokalem Ansatz
  4. Steigerung der Conversion Rate und Senkung der Annahmekosten durch Insights aus Zahlungsdaten
  5. Risikominimierung und Umsatzmaximierung durch einen intelligenten, datenbasierten Ansatz

1: Zahlungsoptimierung für Mobilgeräte

Der mobile Handel nimmt erheblich zu, weshalb ein optimiertes Design für die Zahlungsseiten ein Muss ist. Studien von Adyen zeigen, dass Verbraucher auf größeren Geräten eher höhere Summen ausgeben.

Das bedeutet, dass Händler eine eigene Oberfläche für jede Geräteart anbieten sollten, damit Verbraucher zum Beispiel auf einem Smartphone problemlos alle möglichen Zahlungsoptionen sehen.

Lesen Sie dazu: 5 Schritte zur Optimierung Ihrer mobilen Zahlungen

Frau schaut auf ihr Handy

2: Alternativen zu Kreditkarten

Außerhalb Nordamerikas sind Kreditkarten wie Visa, Mastercard und Amex nicht das meistverwendete Zahlungsmittel. Laut Daten von Adyen verwenden beispielsweise nur 1 % aller Käufer in China internationale Kreditkarten und in Deutschland nutzen weniger als 25 % aller Käufer Kreditkarten für Online-Einkäufe.

Es wird also zunehmend wichtiger, dass Händler weitere Zahlungsmöglichkeiten anbieten, vor allem, wenn sie einen globalen Markt ansprechen wollen. 

In den folgenden Diagrammen sehen Sie, welche lokalen Zahlungsmethoden für den höchsten Prozentsatz an Transaktionen in jedem Land verantwortlich sind.

Grafen mit lokale Bezahlmethoden nach Ländern aufgeteilt

3: Lokales Acquiring

Einige der vielen Vorteile eines lokalen, länderspezifischen Acquiring-Ansatzes sind höhere Karten-Autorisierungsraten, geringere Verrechnungs- und Systemgebühren und schnellere Händlerabwicklung.

Die meisten globalen Händler nutzen am Ende eine Kombination aus lokalem und internationalem (oder grenzübergreifendem) Acquiring, doch die Umsetzung eines lokalen Acquiring-Ansatzes hat fast immer einen positiven Einfluss auf die Autorisierungsraten.

Dies ist natürlich je nach Markt unterschiedlich, aber Händler können nach dem Wechsel vom grenzübergreifenden zum lokalen Acquiring in der Regel mit einem Anstieg von bis zu 0,5–0,6 % rechnen.

4: Steigerung der Conversions, Senkung der Annahmekosten

Zahlungsdaten sind ein wertvolles Tool zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung. Händler sollten die Analysen und Einblicke aus diesen Daten zu ihrem Vorteil nutzen.

Durchschnittlich werden 5 -15 % aller Kreditkartentransaktionen im Internet von den Issuer-Banken abgelehnt, und 25 % dieser Ablehnungen erfolgen ohne triftigen Grund und normalerweise nur aufgrund alter, ineffizienter Systeme.

Doch ein guter Zahlungspartner kann die Anzahl der Ablehnungen durch Optimierung der übermittelten Daten, Korrekturvorschläge für den Issuer oder Identifizierung von besserem Routing für die jeweilige Transaktion senken.

5: Mit Daten gegen Betrug vorgehen und den Gewinn maximieren

Das E-Commerce-Wachstum findet nicht ohne Betrugsrisiko statt. Um Verluste durch Betrug zu minimieren, nutzen Online-Händler verschiedene Arten des Risikomanagements und blockieren so betrügerische Transaktionen.

Doch viele dieser Systeme, vor allem die eher konservativen, blockieren auch echte Transaktionen.

Dies hält echte Kunden davon ab, ihren Kauf abzuschließen, und sorgt für Umsatzverluste (das sogenannte False-Positive-Problem). Risikomanagement ist Wissenschaft und Kunst zugleich, und es ist wichtig, dass Händler das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Conversion finden.

Im Folgenden sehen Sie, welchen Einfluss RevenueProtect von Adyen auf einen echten Adyen-Händler hat.

Grafen zu den Auswirkungen von Adyen RevenueProtect

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