5 Gründe warum Retailer auf Unified Commerce umsteigen sollten

Was ist Unified Commerce und wie hilft es Ihnen, sich von der Konkurrenz abzuheben?

Es ist kein Geheimnis, dass das Kundenerlebnis ein immer wichtigeres Unterscheidungsmerkmal für Unternehmen wird – noch wichtiger als Produkte und Preise. Viele Einzelhändler versuchen ihren Kunden verschiedene Einkaufskanäle zur Verfügung zu stellen und hoffen damit, die Verkaufszahlen anzukurbeln. Dadurch wird es jedoch auch immer schwieriger, ein einheitliches, angenehmes Einkaufserlebnis zu gewährleisten.

„89 % der Unternehmen erwarten, dass zukünftig hauptsächlich die Kundenerfahrung ihre Wettbewerbsfähigkeit bestimmt.“

Bericht von Gartner

Retailer haben schon längst die Notwendigkeit für ein nahtloses Kundenerlebnis erkannt und verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, das Einkaufserlebnis über verschiedene Kanäle hinweg zu vereinheitlichen.

1. Unified Commerce vs. Omnichannel vs. Multichannel

Seit der Glanzzeit von Multichannel hat sich so einiges getan. Verschiedene technologische Fortschritte haben das Einkaufserlebnis auf ein bisher ungeahntes Niveau gehoben. Was sind die Unterschiede zwischen den drei Modellen und was hat sich seit den Anfängen geändert?

Multichannel

Bei Multichannel handelt es sich um den Einsatz mehrerer Kanäle wie Website, Social Media, Apps und E-Mail, um Käufer anzulocken. Wenn Sie also einen Online-Shop und eine Facebook-Seite haben, bieten Sie Kunden bereits eine Multichannel-Erfahrung. Das Problem von Multichannel sind die Unstimmigkeiten, die sich über verschiedene Kanäle hinweg zeigen. Diese führen zur Verwirrung beim potenziellen Käufer, zu höheren Abbruchraten und zum Verlust potenzieller Einnahmen.

Omnichannel

Bei Omnichannel wird das Problem der Unstimmigkeit gelöst, indem der Auftritt eines Unternehmens (einschließlich der Markenbotschaft) auf allen Kanälen und Geräten gleich gestaltet wird. Da jedoch jede Plattform separat über eine eigene Schnittstelle verwaltet werden muss, sind Entwicklung und Bereitstellung teuer und umständlich.

„73 % der Retailer beabsichtigen, bis Ende 2019 eine Unified-Commerce-Plattform zu implementieren.“

Bericht von Boston Retail Partners

Unified Commerce

Im Rahmen von Unified Commerce nutzt der Retailer eine zentrale Plattform für die Verwaltung aller Kundeninteraktionen, um eine einheitliche, konsistente Benutzererfahrung über Kanäle und Geräte hinweg – von der Kundenschnittstelle bis hin zur Back-End-Technologie – zu gewährleisten. Anstatt mehrerer Schnittstellen müssen Retailer jetzt nur noch eine einzige Plattform verwalten. Dadurch können auch das Shopping- und Kauferlebnis vereinfacht und vereinheitlicht werden.

Das klingt überzeugend, aber wie können Retailer das bewerkstelligen?

2. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Käufer

Ihre Käufer denken beim Shoppen nicht darüber nach, dass sie sich in einem bestimmten Einkaufskanal befinden. Als Retailer sollten Sie ebenfalls Ihre Verkaufskanäle nicht als separate Einheiten betrachten. E-Commerce, Mobile und POS sind alle Teil des globalen Käufererlebnisses mit Ihrer Marke. Darüber hinaus beginnt die Interaktion mit Ihrer Marke wahrscheinlich schon lange bevor der Käufer Ihr Geschäft erreicht.

Beispielsweise könnte eine Kundin auf WeChat, Instagram oder in anderen sozialen Netzwerken auf Ihre Marke aufmerksam werden, während sie sich gerade einen Beitrag eines Meinungsführers oder Influencers ansieht, in dem eines Ihrer Produkte rezensiert wird. Nach ein paar Klicks kann sie den angepriesenen Artikel auf ihrem Mobiltelefon oder Desktop-PC kaufen oder in Ihrem Ladengeschäft vorbeikommen.

Durch die Verwaltung aller Kanäle auf einer einzigen Plattform ist es einfach, Shopper über mehrere Berührungspunkte hinweg zu verfolgen und wiederzuerkennen. Dadurch müssen sie nicht jedes Mal erneut ihre Zahlungsinformationen eingeben und können so mit einem Klick auschecken.

Dieser Prozess kann noch weiter optimiert werden, wenn Sie einfache Zahlungsmethoden wie WeChat Pay oder Zahlungen über Facebook Messenger unterstützen, damit Kunden einkaufen können, ohne die App zu verlassen. Auf diese Weise erfolgt der Verkauf genau dann, wenn der Käufer seine Kaufentscheidung trifft – ohne Weiterleitungen oder lange Zahlungsformulare – für sofortige Kundenzufriedenheit.

3. Mehr Zustelloptionen = besseres Einkaufserlebnis

Wie an der Shopper-Journey oben zu erkennen ist, entstehen durch Unified Commerce mehr Zustelloptionen. Ob online kaufen und im Ladengeschäft abholen, vor Ort kaufen und abholen, Rückgabe vor Ort oder andere Shopping-Möglichkeiten – auf diese Weise bieten Sie Ihren Kunden noch mehr Möglichkeiten. Und egal wie Verbraucher bei Ihnen kaufen, sie profitieren überall von einem besseren Kundenerlebnis.

Durch die Zentralisierung Ihrer Zahlungen ist es leicht, die Shopper-Journey über mehrere Kanäle hinweg zu unterstützen und so dem Kunden selbst das Steuer in die Hand zu geben. Auf diese Weise passen Sie sich den Wünschen Ihrer Kunden an, nicht umgekehrt.

4. Lassen Sie Kunden so zahlen, wie sie möchten

Durch die Vereinheitlichung des Käufererlebnisses stellen Sie den Käufer in den Mittelpunkt. Der Kunde bestimmt, wie er einkauft, einschließlich der bevorzugten Zahlungsmethode.

Indem Sie Käufern die Zahlungsmethoden verfügbar machen, die sie erwarten, verbessern Sie nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern steigern auch Ihre Umsätze. Zum Beispiel: Alipay, WeChat Pay und Union Pay für chinesische Käufer, Kombini und JCB für japanische Käufer, bargeldbasierte Gutscheine für indonesische Käufer und Online-Banking-Methoden für europäische Kunden.

Unsere Daten zeigen, dass durch die Bereitstellung lokaler Zahlungsmethoden viele Unternehmen eine Umsatzerhöhung von rund 7 % erzielten. Cambridge Satchel Company erreichte 5 % mehr Conversions am Checkout nach der Implementierung von Alipay für chinesische Käufer.

Es ist daher entscheidend, dass Sie während Ihrer gezielten Weiterentwicklung mit einem Zahlungspartner zusammenzuarbeiten, der diese Methoden unterstützt. Mit Adyen können Sie nicht nur durch eine einzige Integration alle Zahlungsmethoden anbieten, sondern auch auf der gleichen Schnittstelle nachverfolgen, wie erfolgreich diese Methoden sind.

5. Endless Aisles

Wie Sie vielleicht bereits wissen, ist es nicht einfach, das eigene Inventar nachzuverfolgen, wenn Ihr System aus mehreren Silos besteht. Auf diese Weise geraten Sie womöglich in Situationen, in denen Aufträge wegen Überbuchung nicht erfüllt werden können.

Mit Unified Commerce wird dieses Problem beseitigt. Die Integration der Lieferkette und die Verfügbarkeit des Inventars über mehrere Kanäle hinweg bieten Ihnen größere Sichtbarkeit über Ihren Bestand. So können Sie ein „Endless Aisle“-Erlebnis schaffen, und Produkte direkt vom Lieferanten an den Käufer versenden lassen, ohne Ihr Inventar zu erweitern oder wertvolle Ladenfläche zu verlieren.

Dadurch erhöhen Sie nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern Sie verlieren auch weniger Verkäufe an die Konkurrenz. Darüber hinaus haben Unternehmen berichtet, dass sie mithilfe eines „Endless Aisle“-Angebots Umsatzsteigerungen um bis zu 14 % erzielen konnten. Haben Retailer nun zusätzlich einen Payment-Partner an der Seite, der ihre Online- und Offline-Vertriebskanäle in einem einzigen System verbinden kann, profitieren sie von einem noch größeren Umsatzpotenzial.

Kontaktieren Sie hier unsere Payment Experten und erfahren mehr darüber, wie Ihr Unternehmen von Unified Commerce profitieren kann.


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